
16.06.2008, Zusammengestellt von Henning Riepen
Unter dem Motto „Mehr Europa für Deutschland!“ demonstrierten Großeltern, Mütter und vor allem Väter in Berlin für Verbesserungen in Familienrecht und Familienpolitik. Über 250 Demonstranten waren dem Aufruf des Väteraufbruchs für Kinder e.V. und anderer Organisationen gefolgt: Sie kamen aus Polen, Belgien, Frankreich, der Schweiz, den Niederlanden und ganz Deutschland. [zur Originalnachricht]
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Das Motto und der Aufruf:
10 Jahre nach der Kindschaftsrechtsreform ist Deutschland wieder das familienpolitische Schlusslicht in Europa: Finnische Trennungsmediation, polnisches Sorgerecht, dänisches Elterngeld, französisches Familiensplitting, österreichische Männerpolitik, belgisches Wechselmodell ... Familienpolitik kann sehr modern sein - und unsere Nachbarn machen uns vor, wie das geht.
Wer etwas bewegen will, der muss sich selbst bewegen. Für unsere Kinder sparen wir keine Mühe und Kosten. Deshalb kommt zur Demo nach Berlin. Nachhaltig stehen wir für die Stärkung der Väter ein.
Wie bei der
UN: Damit ”Allen Kindern beide Eltern” ins Grundgesetz geschrieben
wird.
Wie in
Finnland: Mehr
Mediation und Schlichtung von Familienstreitigkeiten.
Wie in
Dänemark:
Für mehr Elterngeld.
Wie in
Polen: Damit
auch unverheiratete Eltern die Sorge für ihr Kind gemeinsam ausüben.
Wie in
Österreich:
Für ein Familienministerium, das nicht nur mit Frauen, sondern auch mit
Männern spricht.
Wie in
Belgien:
Damit Kinder auch nach einer Trennung Alltag mit ihren beiden Eltern leben
können.
Für ganz
Europa:
Damit auch Eltern durch das Antidiskriminierungsgesetz geschützt werden.
Wie in
Frankreich:
Damit aus dem Ehegatten- ein Familiensplitting wird.
Nicht wie im
Vatikanstaat:
Damit der Vatikanstaat bei der Geburtenrate Deutschland nicht abhängt.
Komm auch Du zur Demo!
Veränderungen kommen nicht einfach über Nacht, viele Menschen können
etwas verändern. Wir gehen für die Stärkung der Väterrechte
auf die Straße. Jede und jeder zählt! Sprecht mit Freunden, Verwandten,
Arbeitskollegen und weiteren Betroffenen. Sammelt Euch, bildet Fahrgemeinschaften.
Weitere Details auf der Homepage...[mehr
lesen]
Informationen auch auf der offiziellen Demo-Homepage
http://demo.vaeteraufbruch.de/
Auf dem Väterkongress
in Karlsruhe wurden die Teilnehmer vom Väterradio befragt, ob Demos
wichtig sind und ob sie zur Demo nach Berlin kommen. Hören Sie die Antworten:
[anhören]
(Dauer 2:05 min)
Bericht vom 1. Väterkongress in Karlsruhe, moderiert vom VAfK Bundesvorstandsmitglied Dietmar Nikolai WEBEL für das Väterradio [anhören] (Dauer 51:46 min)
Werbefilm von www.elterndemo.de [extern ansehen]
(Dauer 2:23 min)

Nachzulesen auf der Bundeshompage www.vafk.de
Marcus Gnau auf dem Alexanderplatz [mehr]
Rainer Sonnenberger vor dem Familienministerium [mehr]
Sabine Vander Elst auf dem Gendarmenmarkt [noch nicht vorhanden]
Heike Dietrich (Zweitfraueninitiative) auf dem Gendarmenmarkt [mehr]
Prof. Dr. Dr. Ulrich Müller vor dem Brandenburger Tor [mehr]
Originalnachrichten erstellt von Dietmar Nikolai Webel:
15. Juni
DEMO
Hamburger Väter demonstrieren vor dem Familien- und Justizministerium in Berlin
10 Jahre nach der Kindschaftsrechtsreform fordern Trennungsväter die Durchsetzung des Umgangsrechts für ihre Kinder
Auf einer spektakulären Demonstration traten am vergangenen Samstag über 200 von ihren Kindern getrennt lebende Väter in Berlin für ihre Rechte ein. Während die Kinder, denen der Umgang mit ihren Vätern an diesem Tag vergönnt war, in einer Kutsche mitfahren durften, machten sich die Trennungsväter mit Sprechchören für ihren Nachwuchs stark, darunter auch eine 10-köpfige Hamburger Eskalation vom Väteraufbruch für Kinder e.V., Landesverein Hamburg. Das Motto aller: „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Kinder klaut.“ [mehr]
14. Juni
DEMO
Mehr Europa für Deutschland
Massenhafter Protest gegen das Familienrecht von 1998 und gegen die familienrechtliche Praxis in Berlin. Gleichwertige Elternschaft von Mutter und Vater ist immer noch nicht hergestellt. So scheint das Geld des Vaters wichtiger zu sein, als seine Gegenwart. Gegen Unterhaltsverweigerung geht man strafrechtlich vor, beim Umgangsboykott zuckt man nur die Schulter: „Da können wir nicht machen!“ Die eigenen Urteile zum Umgang werden nicht ernst genommen. Progressive Familienmodelle werden im europäischen Ausland gefördert und in Deutschland nun schon über Jahre behindert. Familien bestehen aus Müttern, Vätern und Kindern. Man kann nicht ungestraft einen Elternteil über Jahrzehnte vernachlässigen und ausgrenzen. So ist es konsequent, dass es heute an Kindern fehlt. Diese Praxis lädt nicht zur Elternschaft ein. [mehr]
* Handzettel zur Demo [mehr]
Franzjörg Krieg hat eine Fotogalerie veröffentlicht. [ansehen]
Jürgen Griese vom VAfK Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Heuberg) hat Bilder ins Netz gestellt. [ansehen]
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Fotoalbum Demo 2008 [ansehen]