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vaterkongress

 

Das Veranstalterteam hat am Wochenende nicht nur einen großen Erfolg für seine unermüdliche Vorarbeit geerntet, sondern wurden zudem mit einigem Glück belohnt:

Ein herrliches Wetter, 120 Teilnehmer, eine gute Atmosphäre und eine überraschende Medienresonanz.


Im Internet und in Zeitungen sind folgende Artikel veröffentlicht:


01.05.2008
www.netzeitung.de

Oft ein weiter Weg zueinander: Vater und Kind Foto: dpa

Erzeuger-Rechte:

Väter rüsten zum Aufbruch

Sie wollen die eigenen Kinder prägen und sind doch oft nur Zahl-Väter. Trennen sich Eltern, wird auch der Mann schnell zum Opfer. Jetzt organisieren die Erzeuger ihren Widerstand, berichtet Tilman Steffen. [mehr lesen]



02.05.2008
www.focus.de

Väter:

Erster Väterkongress in Deutschland

Der erste bundesweite Väterkongress will ab Samstag in Karlsruhe Strategien suchen, um die Position der Väter in der Familienpolitik zu stärken. [mehr lesen]



02.05.2008
http://www.dradio.de

Ein Vater wickelt seinen zweijährigen Sohn (Bild: AP)

"Wir müssen dieses Thema auf die Tagesordnung bringen"

Matthias Franz zur Rolle der Väter
Moderation: Frank Meyer

Der Psychoanalytiker Matthias Franz hat auf die Bedeutung der Väter in der Familienpolitik hingewiesen. Der Vater ist deshalb wichtig, weil hier nach "Urvertrauen und Autonomieentwicklung die Konsolidierung der sexuellen Identität erfolgt", sagte Franz anlässlich des ersten "Väter-Kongresses". [mehr lesen]



04.05.2008
www.derwesten.de Kategorie: Gesellschaft    Von maennersache

Das Wunder von Karlsruhe: Väteraufbruch bei Kaiser-Wetter

An historischer Stätte, an der schon Sepp Herber ("Der gute geist von Schöneck") seine Mannen auf das "Wunder von Bern" vorbereitete, zeichnete sich schon an den ersten beiden Tagen ab, dass es sich mit dem ersten bundesdeutschen Väterkongress des VafK um ein historisches Wochenende gehandelt haben wird, das wohl einen Paradigmen-Wechsel in Deutschland eingeläutet haben wird.

Jeder, der dabei war, wird wohl irgendwann stolz darauf zurückblicken mit den Worten: "Und ich bin dabei gewesen."(...) [mehr lesen]



04.05.2008
www.derwesten.de

Die Emanzipation der Männer

GESELLSCHAFT. Die Abwesenheit der Väter und die Feminisierung der Welt führt Jungen in die Irre. Ein Kongress sucht Lösungen(...)

(...)Die rund 120 Teilnehmer wollten nach Strategien suchen, wie die Position der Väter in der Familienpolitik gestärkt werden könne. Zudem ging es auch darum, welche Folgen eine erzwungene "Vaterlosigkeit" für die Entwicklung von Kindern habe. "Der Kongress hat eine Signalwirkung, und das zu einem historisch bedeutenden Zeitpunkt", betonte Franzjörg Krieg vom Verband "Väteraufbruch für Kinder" (VAfK). So seien familiäre Hilfen in den letzten Jahrzehnten von einer Mentalität geprägt gewesen, die Frauen fördere. Mittlerweile sei dies "zu einer Doktrin geworden, deren schädliche Auswirkungen inzwischen in Teilbereichen auch von der Politik erkannt wurden".

Signale, wie sie in den vergangenen Monaten vom Bundesgerichtshof und vom Bundesverfassungsgericht kamen, schienen noch vor wenigen Jahren unmöglich. Als Beispiel nannte Krieg das neue Recht von Männern, wissen zu dürfen, ob sie tatsächlich Vater eines Kindes sind oder nicht. Kritisiert wurde von einigen Kongressteilnehmern der "katastrophale Männermangel" an Kindertagesstätten und Grundschulen. Dies und der fehlende Vater, der aufgrund von Trennung, Scheidung oder beruflichen Umständen nicht bei den Kindern sei, führten zu erhöhten psychosozialen Risiken, so die Wissenschaftler(...) [mehr lesen]



05.05.2008
www.faz.net

Prinzip Adam

Von Rüdiger Soldt

Vater und Sohn (AP)

(...)Am Wochenende hielt die Väterlobbyorganisation "Väteraufbruch für Kinder" (VAfK) in Karlsruhe ihren ersten Bundeskongress gegen die "erzwungene Vaterlosigkeit" ab. Der Generationenforscher Gerhard Amendt kritisierte die "feministische Alleinerziehungspolitik", der Mediziner Matthias Franz warnte davor, dass das Risiko, drogenabhängig zu werden oder Suizid zu begehen, für vaterlos aufgewachsene Kinder doppelt so hoch sei wie für Kinder, die von beiden Eltern erzogen wurden.(...)

(...)Franzjörg Krieg, will es nicht länger den Frauen allein überlassen zu definieren, was Gleichstellungspolitik ist: "Wir sind keine Maskulinisten, die sich über den Geschlechterkampf definieren. Unser Ziel ist das gemeinsame Sorgerecht von beiden Eltern für die Kinder." Im Familienministerium und in der gesellschaftlichen Diskussion werde den Vätern immer noch eine "Teilhabe an der Familienpolitik" verweigert. "Wir wollen uns nicht länger von Frauen vordenken lassen, welches Selbstverständnis wir als Männer haben sollten", sagt Krieg (...) [mehr lesen]



05.05.2008
web.bnn.de

Familienpolitik: Väter fordern mehr Rechte

Karlsruhe (ivo). Was Frauen schon hinter sich haben, beanspruchen jetzt manche Männer für sich. Sie wollen Emanzipation im Familienverbund. Der Verein ""Väteraufbruch für Kinder" hat beim ersten bundesweiten Väterkongress in Karlsruhe eine Familienpolitik gefordert, die Scheidungskindern ein Recht auf beide Elternteile gibt – und Vätern mehr Rechte einräumt. Als reine Selbsthilfegruppe wurde der Verein "Väteraufbruch für Kinder", kurz VAfK, 1989 gegründet. Hier sollten Männer, die durch Trennung von ihrer Partnerin auch von ihren Kindern getrennt worden waren, Ansprechpartner und Hilfe finden. Inzwischen versteht sich die Organisation, der bundesweit rund 3 000 Mitglieder angehören, als "ein Familienverband, der ein positives Vatersein definiert" und der Plattform zur Darstellung des Selbstverständnisses von Vätern sein will. 120 Teilnehmer – unter ihnen ein Dutzend Frauen – nutzten den ersten Väterkongress in Karlsruhe dazu, ihre Vorstellungen von zukunftsgerechter Familienpolitik zu formulieren.
"Wir müssen die Rolle der Väter in der allgemeinen Familienpolitik stärken", fordert Rainer Sonnenberger aus Berlin, Sprecher des Bundesverbandes des VAfK. Der bietet individuelle Betreuung betroffener Trennungsväter und verrichtet wichtige Lobbyarbeit in Familienpolitik und Gesetzgebung. "Es gibt viele gute Ideen, wie sich Väter verstärkt um ihre Kindern kümmern können, aber dazu müssen uns Politik und Wirtschaft die Chance geben", macht Franzjörg Krieg, Sprecher der regionalen Karlsruher Gruppe deutlich. Info:www.vafk.de



05.05.2008
web.bnn.de

Gemeinsames Sorgerecht für Kinder nach der Trennung

Der erste Väterkongress fordert eine neue Familienpolitik

Ändern müssen sich vor allem die Männer

"Es gibt Signale, dass die Spitze der väterfeindlichen Entwicklung überschritten ist und die spüren wir recht deutlich." So Franzjörg Krieg, der im Verein "Väteraufbruch für Kinder"(VAfK) die seit 2001 bestehende Kreisgruppe Karlsruhe leitet. Um die Auswirkungen dieser "Signale" – gemeint ist damit unter anderem das BVG-Urteil, das so genannten "Kuckucksvätern" bei Vaterschaftstests mehr Rechte einräumt – zu diskutieren, hatte Krieg für seinen Bundesverband den ersten Väterkongress organisiert. Über 120 Betroffene aus ganz Deutschland trafen sich am Wochenende in der Sportschule Schöneck, um bei Vorträgen und Workshops sich über die Möglichkeiten der "Familienpolitik mit Vätern" – so der Tagungstitel – auszusprechen.
Ehedem als Selbsthilfegruppe für scheidungsgeschädigte Väter gegründet, hat sich das Selbstverständnis des Verbandes, der bundesweit etwa 3000 Mitglieder zählt, inzwischen gewandelt. "Wir sind keine Lobbyorganisation für Trennungsväter", so Franzjörg Krieg, "sondern wir kämpfen für den Erhalt familiärer Bindungen auch nach der Trennung". Somit sei der VafK die einzige bundesweit vertretene Organisation, die sich für diese Ziele einsetzt. Wobei dies nicht nur ein reines Männerproblem ist: "Zu uns finden auch viele ausgegrenzte Mütter, wenn das Kind hauptsächlich beim Vater lebt und dieser sich genau so als "Kinderbesitzer" gebärdet, wie dies sonst bestimmte Mütter zu tun pflegen." Und es gebe auch eine beachtliche Zahl von Großeltern, die ihre Enkel nicht mehr sehen können.
Den größten Nachholbedarf im Hinblick auf eine Verbesserung sieht der Verband bei der Familienpolitik der Bundesregierung und der aktuellen Rechtssprechung. Derzeit wird im Regelfall das Sorgerecht an die Mutter vergeben. Krieg fordert dagegen eine gemeinsame Lösung: "Jedes Kind hat das Grundrecht, durch beide Elternteile umsorgt zu werden."
Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, sieht Rainer Sonnenberger vom Bundesvorstand des VfaK im so genannten "Wechselmodell": "In anderen europäischen Ländern ist das schon längst gängige Praxis, dass Kinder nach der Trennung jeweils einen Teil der Woche bei einem Partner verbringen und dieser sich in dieser Zeit beruflich darauf einstellt.
Bei uns ist dieser Ansatz noch nicht einmal Thema der Expertenanhörung beim Justizministerium – und die wurde ohnehin elegant auf die nächste Legislaturperiode verschoben." Allerdings gibt es in Deutschland, nach Ansicht Sonnenbergers in der EU familienpolitisches Schlusslicht, hohe Hürden: "Modelle für Väter, die einen Teilzeitjob ausüben wollen, sind kaum vorhanden. Zudem werden die unterhaltspflichtigen Väter durch die Rechtssprechung gerade dazu verdonnert, soviel wie möglich zu verdienen."
Um eine neue familienpolitische Ordnung zu erreichen, genügen nicht nur Gesetzesänderungen, es muss auch ein Umdenken in der Gesellschaft erfolgen. Das weiß auch Franzjörg Krieg: "Frauen und Mütter haben über Jahrzehnte Milliarden an Fördermitteln erhalten. Männern und Vätern wurden diese Mittel verwehrt." Dazu seien alle Beratungsinstitutionen "frauenorientiert und mütterzentriert".
Ändern müssten sich in erster Linie, so das Hauptanliegen des Kongresses, die Männer selbst. Wenn sie in einer Beziehung ihre Vaterrolle einfordern, dann muss es – auch zum Wohle der Kinder – möglicherweise nicht zur Trennung kommen. Heinz Klusch

 



Fotos:

Fotogalerie auf unserer Homepage. [ansehen]

Auf der Homepage von Väteraufbruch für Kinder, Kreisgruppe Schwarzwald-Baar-Heuberg
www.vafk-sbh.de


Rundfunkbeiträge:

05.05.2008

MDR-Figaro: Interview mit dem VAfK Bundesvorstandsmitglied Dietmar Nikolai WEBEL [ anhören ]

http://193.41.254.110/Radio/Fremdsendungen/MDR_1Vaeterkongress.mp3 (Dauer 9:47 min)



15.05.08

Bericht vom 1. Väterkongress in Karlsruhe

Gäste sind die Referenten:

Dr. Johannes Berchtold - Leiter der männerpolitischen Grundsatzabteilung im österreichischen Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz, Wien
Prof. Dr. med. Matthias Franz - Universität Düsseldorf
Thomas Mörsberger - Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht
Dr. Bruno Köhler - Verein MANNdat

sowie Arbeitsgruppenleiter und diverse Kongressteilnehmer.

Moderiert vom VAfK Bundesvorstandsmitglied Dietmar Nikolai WEBEL [ anhören ]

http://193.41.254.110/Radio/2008/vr05-08.mp3 (Dauer 51:46 min)



Fernsehbeiträge:


Vom Sender SWR 3 gab es bis vor Kurzem einen Livemitschnitt der Nachrichtensendung über den Väterkongress als Podcast zu sehen. Leider ist er vorübergehend nicht mehr erreichbar.

 


 

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