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Väteraufbruch für Kinder wählt neuen Bundesvorstand

Pressemitteilung des Väteraufbruch für Kinder e.V. (Bund) vom 23.05.2011

Auf seiner Mitgliederversammlung am 21.5.2011 in Frankfurt/Main hat der Väteraufbruch für Kinder e.V. (VAfK) einen neuen Bundesvorstand gewählt und seinen Sitz von Eisenach in die Mainmetropole Frankfurt verlegt. Die einzige bundesweit organisierte Väterorganisation wählte Rainer Sonnenberger, Entwicklungsingenieur aus Berlin, zu ihrem Bundesvorsitzenden. Er gehört bereits seit 2007 dem Bundesvorstand an. Im vergangenen Jahr stellte er ein Konzept zur Beilegung von Elternkonflikten durch einen Kooperationsmanager vor.

Als weitere Mitglieder des neuen Bundesvorstands wurden Angela Hoffmeyer, Sprachwissenschaftlerin aus Karlsruhe, Burkhart Tabel, Kaufmann aus Hannover, und der Münchener Journalist Klaus Gerosa gewählt. „Jetzt gilt es,“ so Rainer Sonnenberger, „das Engagement unserer 3.000 Mitgliedern zu bündeln, damit wir uns gemeinsam noch wirkungsvoller für die Interessen von Kindern und ihren beiden Eltern einsetzen können.“

Für die Vereinsarbeit stehen familienpolitische Themen auf der Tagesordnung, wie z.B. die Einführung des Doppelresidenzmodells und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Schwerpunkt ist derzeit die stockenden Reform des Sorgerechts nicht miteinander verheirateter Eltern:

Seit der Kindschaftsrechtsreform von 1998 hat der VAfK moniert, dass Kinder unehelicher Eltern nur dann einen mitsorgeberechtigten Vater erhalten, wenn die Mutter zustimmt. 11 Jahre später verurteilte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte diese Regelung als menschenrechtsverletzend.

Daraufhin schuf das Bundesverfassungsgericht einen provisorischen Rechtsweg für unverheiratete Väter, um die elterliche Sorge gegen den Willen der Mutter einklagen zu können. Eine abschließende Reform durch den Gesetzgeber wird durch unterschiedliche Interessenlagen innerhalb der Koalition blockiert. Der Väteraufbruch regt deshalb einen Runden Tisch zwischen Fachpolitikern und Verbänden an, um die festgefahrenen Reformbemühungen wieder voran zu bringen.



Väteraufbruch für Kinder wählt neuen Bundesvorstand

von Franzjörg Krieg, Sonntag, 22. Mai 2011

Der "Väteraufbruch für Kinder" hat gestern auf seiner Bundesmitgliederversammlung in Frankfurt einen neuen Bundesvorstand gewählt. Nach dem Gewinn der Akzeptanz nach außen ging es - bei Erhalt der Kompetenz - um die Reform nach innen. Informationsfluss nach unten, Beteiligung von Gruppen und Führungsstil waren die Kriterien, die die neue Zusammensetzung ergaben. Nicht nur die Öffnung nach innen, sondern auch die Öffnung nach außen mit der Suche nach größtmöglicher Solidarität für die gemeinsame Sache werden wohl Elemente einer neuen Verbandspolitik werden. Wir werden den Auftrieb nutzen, der durch die positive Atmosphäre entsteht, die jetzt in den Gruppen wirkt.

 


Väteraufbruch für Kinder wählt neuen Bundesvorstand

Pressemitteilung des VAfK-Karlsruhe e.V. vom 21.05.2011

Auf seiner Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main hat der Väteraufbruch für Kinder e.V. Samstag, den 21.05. einen neuen Bundesvorstand gewählt. Der einzige bundesweit aufgestellte Väterverein wählte einen neuen Bundesvorsitzenden, den Aerodynamiker Rainer Sonnenberger, der den Verein in den nächsten zwei Jahren an führender Stelle repräsentieren wird. Als weitere Mitglieder des neuen Bundesvorstands wurden die Sprachwissenschaftlerin Angela Hoffmeyer aus Karlsruhe, der Kaufmann Burkhart Tabel aus Hannover und der Journalist Klaus Gerosa aus München gewählt.

Die Entscheidungswahl zwischen Prof. Dr. Ulrich O. Mueller und Rainer Sonnenberger für das Amt des ersten Vorsitzenden führte zum Rücktritt des bisherigen ersten Vorsitzenden Prof. Dr. Ulrich O. Mueller und den beiden Bundesvorständen Helge Messner und Hartmut Haas. Damit blieben von den sieben Kandidaten für die fünf zu besetzenden Bundesvorstandsämtern nur noch vier übrig. Im zweiten Wahlgang wurden die anderen drei Kandidaten mit deutlich mehr als den erforderlichen Stimmen in den neuen Bundesvorstand berufen. Daraus folgt, dass in einer weiteren Bundesmitgliederversammlung noch im Verlauf dieses Jahres eine fünfte Person in den Bundesvorstand gewählt werden muss.

Die Kreisgruppe Karlsruhe wünscht dem neuen Bundesvorstand einen erfolgreichen Start und viel Energie, um die unbestritten immense Aufgabenfülle der nächsten Zeit zu bewältigen.

 

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