
Menschenrechtsverletzungen in Deutschland
Während Deutschland am internationalen Tag der Menschenrechte auf die
Missachtung von Menschenrechten in anderen Staaten hinweist, wird über
die vielfachen Verletzungen von Menschenrechten durch Organe der Bundesrepublik
Deutschland geschwiegen.
Bereits mehrfach hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte
die Bundesrepublik Deutschland der Missachtung von Menschenrechten für
schuldig befunden.
Die diesjährige Kundgebung fand am 09.12.2007 auf dem Platz der Menschenrechte in Karlsruhe statt.
Anmerkung: Die Redebeiträge sind vollständig einsehbar über den jeweiligen link [mehr], bzw. hörbar über (⇒ mp3 Audio)
Franzjörg Krieg, Sprecher und Vorstandsmitglied im VAfK Karlsruhe e.V. und 1. Vorsitzender des Landesverbandes Baden-Württemberg
Ich begrüße Euch alle herzlich hier
bei der Kundgebung gegen Menschenrechtsverletzungen im deutschen Familienrecht.
Mit dieser Veranstaltung nehmen wir unsere erste Kundgebung am 10.12.2006 hier an dieser Stelle wieder auf und begründen damit eine Veranstaltungsreihe, die wir so lange fortsetzen werden wie unsere Kräfte ausreichen und solange die Verhältnisse in der deutschen Familienrechtspraxis so desolat sind, dass international festgestellt werden muss, dass Deutschland familienrechtlich eine Bananenrepublik ist.
Für diejenigen, die eine solche Feststellung nicht nachvollziehen können, muss erklärt werden, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg in schon mindestens 10 Fällen feststellte, dass in deutschen Entscheidungen vor Familiengerichten allgemeine Menschenrechte verletzt werden. Hierbei fällt auf, dass die Opfer dabei – neben den immer hoch betroffenen Kindern - fast ausschließlich deren Väter sind?
Unsere Gruppe hier in Karlsruhe hat inzwischen über 100 Mitglieder und statistisch findet jeden 3. Tag ein betroffener Vater zu uns, der feststellen muss, dass er weder vom Jugendamt noch von einer anderen Beratungsstelle noch vor dem Familiengericht als Vater die Wertschätzung erfährt, die ihm als Elternteil zusteht. Allzu oft... [mehr] (⇒ mp3 Audio)
Jürgen Griese, Sprecher des VAfK-Schwarzwald, Baar und Heuberg sowie 2. Vorsitzender des Landesverbandes Baden-Württemberg
Dass weltweit Verletzungen der Menschenrechte vorkommen, ist allgemein bekannt. Nicht nur Menschenrechtsorganisationen, sondern auch offizielle bundesdeutsche Stellen weisen vielfach auf diese Verletzungen hin, und auch die Medien werden - dankenswerterweise - nicht müde, über derartige Verletzungen zu berichten.
Über Menschenrechtsverletzungen, die bundesdeutsche Organe begangen haben, findet man hingegen nur wenig bis gar keine Hinweise. Es entsteht der Eindruck, als würden wir in Deutschland in einer menschenrechtsverletzungsfreien Zone leben... [mehr] (⇒ mp3 Audio)
Dagmar Bauer, Vorstandsmitglied im VAfK Stuttgart und Vertreterin von “PAS-Eltern e.V.”
Wir stehen hier als betroffene Mütter von PAS-Eltern e.V.
Was ist PAS?
Der Begriff “PAS”, Abkürzung für “Parental
Alienation Syndrome”, kommt aus dem Englischen und wurde von R.A.
Gardner, einem psychiatrischen Gutachter, geprägt.
PAS wurde als ein “unheimliches Phänomen” bezeichnet. Kinder,
die vor der Trennung der Eltern zu beiden Teilen ein gutes Verhältnis
hatten, verweigern den Kontakt zu dem Elternteil, mit dem sie nicht mehr
zusammenleben. Der Andere, oft der Vater, wird abgelehnt. Es trifft öfters
Väter, weil die Kinder nach der Trennung meistens bei der Mutter leben.
Hier stehen nun Mütter, denn es gibt inzwischen auch Kinder, die nach
einer Trennung beim Vater leben. Und so betrifft elterliche Entfremdung
ebenso Mütter.
Wir möchten erreichen, dass elterliche Entfremdung in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen wird. Kinder brauchen für eine gesunde Entwicklung Kontakt zu beiden Eltern.
Kinder sind unsere Zukunft und haben das Recht auf ungestörte
Entfaltung ihrer Persönlichkeit. Das können sie nicht, wenn sie
nach einer Trennung ihrer Eltern einen Elternteil nicht mehr lieben dürfen.
Kinder haben das Recht auf gelebten Kontakt zu beiden Eltern....
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Franzjörg Krieg, mit einer "Zwischenbemerkung zur Beratungszuständigkeit" (⇒ mp3 Audio)
Reinhard Schöller, 2. Sprecher und Vorstandsmitglied im VAfK Karlsruhe e.V.
Sehr geehrte Damen und Herren,
es war ursprünglich nicht geplant, daß ich hier ans Mikrophon
trete. Die Dinge haben sich aber kurzfristig so entwickelt, daß ich
nicht umhin kann, Ihnen heute einen konkreten Fall vorzustellen.
Aus Gründen, die sich aus meinem Vortrag ergeben, werde ich den Fall
in anonymisierter Form vorstellen: Nennen wir die Familie also einfach mal
Familie Schulze. Den Vater nennen wir Horst Schulze, die Mutter Sabine Schulze.
Und dann gibt es natürlich noch die Kinder: 4 Buben im Alter zwischen
4 und 11 Jahren.
Horst und Sabine waren miteinander verheiratet. Als die ersten Kinder geboren
wurden, befand sich Sabine noch mitten im Studium an der Pädagogischen
Hochschule. Ohne Absprache mit Horst brach sie das Studium schließlich
ab, sodaß die Rolle des Alleinernährers auf Dauer dem nicht übermäßig
gut verdienendenVater zufiel, ein großer Teil der Haushaltstätigkeiten
und der Kindererziehung der Mutter.
Es zeigte sich jedoch bald, daß Sabine trotz intensiver Mithilfe von
Horst ihrer Aufgabe bei der Kindererziehung und im Haushalt nicht gewachsen
war. Horst beantragte deshalb beim Jugendamt professionelle Hilfe für
die Familie, die auch gewährt wurde. Als vom Jugendamt noch weitergehende
Maßnahmen vorgeschlagen wurden, tauchte Sabine mit den Kindern 7 Wochen
lang unter und verließ die Ehe...[mehr]
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Matthias Kellner, Mitglied im VAfK ???
Aufgrund einer noch nicht abgeschlossenen Diskussion über den Redebeitrag von Matthias Kellner innerhalb der verantwortlichen Vereinsmitglieder, sehen wir zur Zeit an dieser Stelle von einer Veröffentlichung derselbigen ab. Die Rede war ohne vorherige Abstimmung mit den Verantwortlichen gehalten worden und muß zunächst auf ihre inhaltliche Aussagekraft und die damit verbundene Verantwortlichkeit für den VAfK e.V. hin überprüft werden. Wir bitten um Verständnis.
Peter Tholey, Vorstandsmitglied im VAfK Karlsruhe e.V.
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich begrüße Sie als Trennungsvater, der es nun nach 9 Jahre andauernden harten und verlustreichen Kämpfen endlich geschafft hat, regelmäßigen Kontakt zu seinen Kindern und eine funktionierende Beziehung mit ihnen zu haben.
Um zu verstehen, was Vätern in dieser Republik angetan wird, muss man in der Geschichte um 70 Jahre zurückgehen, in eine Zeit, die die Vorstellungen von Familie mehr geprägt hat, als es heute den Anschein hat...[mehr] (⇒ mp3 Audio)
Franzjörg Krieg, mit seiner "Schlußrede zur Kundgebung" (⇒ mp3 Audio)
Weitere Bilder von der Kundgebung: |
Angela Hoffmeyer Peter Tholey Franzjörg Krieg (v. links n. rechts) |
Peter Walcher |
Blaue Weihnachtsmänner |
Aus dem gleichen Anlass der Menschenrechtsverletzung rief der Väteraufbruch für Kinder im Jahr 2006 zu einer Kundgebung in Karlsruhe, der Residenz des Rechts, auf. Etwa 100 aktive Mitglieder und interessierte Bürger versammelten sich damals am 10.12.2006 auf dem Platz der Grundrechte, um gegen die Diskriminierung von Vätern in Deutschland zu protestieren.[Zur Kundgebung 2006]