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Um die Bedingungen für vernünftige Regelungen im Interesse aller Betroffenen nach Trennung und Scheidung günstiger zu gestalten, stellen wir folgende Forderungen:
1. Wir fordern Untersuchungen zu den Gründen, warum deutsche Familienrechtsurteile vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte immer wieder als menschenrechtswidrig eingestuft werden und wie fordern die Abschaffung dieser Gründe.
2. Wir fordern eine wissenschaftliche Definition des Kindeswohlbegriffes, um dem Missbrauch mit diesem unbestimmten Rechtsbegriff zu begegnen. Beraterisches Handeln und jugendamtliches Eingreifen muss an einer Definition des Kindeswohlbegriffes mess- und bewertbar sein.
3. Wir fordern endlich Gleichstellung der Geschlechter im Kontext Familie:
• Mütter sind nicht Eltern erster Klasse und Väter im Vergleich
dazu nur Eltern zweiter Klasse
• ehelich geborene Kinder sind nicht Kinder erster Klasse und nicht
ehelich geborene Kinder im Vergleich nur nachrangig
• Eltern sind Eltern, ob ehelich oder nicht ehelich.
4. Wir fordern die sofortige Umsetzung von Gender Mainstreaming, das heißt, den Übergang von der reinen Frauenförderung zur umfassenden Förderung beider Geschlechter in allen Bereichen, in denen sie nicht gleichberechtigt sind. Damit befinden wir uns im Gleichklang mit allen emanzipatorischen Kräften in der Gesellschaft und progressiven Politikern, die das Festklammern an der alleinigen Frauenförderung inzwischen auch als egoistisches Gerangel um Macht, Pöstchen und Steuertöpfe erkannt haben.
5. Wir fordern
• eine wissenschaftliche Evaluation von fünf Jahren Gewaltschutzgesetzpraxis
• Bestrafung von Volksverhetzung in Gestalt der alleinigen Zuordnung
von Täterschaft an Männer
• und die Bestrafung jeder Diskriminierung von Männern im Zusammenhang
mit dem Gewaltschutzgesetz
6. Wir fordern ein Männerhaus hier in Karlsruhe und an vielen Orten dieser Bundesrepublik, um von Gewalt durch die Mutter bedrohten Vätern die Gelegenheit zu geben, sich mit ihren Kindern vor der Täterin in Sicherheit bringen zu können.
7. Wir fordern die Einrichtung von stetiger Fortbildung und Supervision für Jugendämter. Väter- und kinderfeindliches Handeln darf nicht länger Normalität sein.
8. Wir fordern die Auflösung von Personalunionen Frauenförderposten / Amtsleitung. Es ist unheilvoll für Kinder und Väter, wenn z.B. ein Jugendamt dadurch, dass die Amtsleiterin einen Frauenförderposten inne hat, zum „Mütter“-Amt mutiert.
9. Wir fordern die Einrichtung einer männer- und väterpolitischen Abteilung im Familien- und Sozialministerium, um die Weiterentwicklung von umfassender Emanzipation (Gender Mainstreaming) in der Politik zu verorten. Emanzipation wird weiterhin blockiert, wenn sie nur über die Interessen von Frauen definiert wird.