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06.02.2008
Jugendschutz:
Kinder werden häufig zum Umgang mit ihrem gewalttätigen Vater verpflichtet

Kinder gewalttätiger Väter bleiben nach der Scheidung der Eltern meist bei der Mutter. Dennoch nötigen Justiz und Jugendbehörden die Kinder häufig, sich mit dem Vater zu treffen. Dieser Umgang kann zu Belastungen und evtl. Traumatisierungen führen, diagnostiziert Dr. Susanne Heynen, Leiterin des Jugendamts Karlsruhe. Selbst ein Treffen in Anwesenheit eines Betreuers ist "wenig erfolgversprechend." [Zum Volltext]

Auszug aus Kommentar von Franzjörg Krieg:

Frau Dr. Susanne Heynen spricht ein Problem das, das eines sein könnte, wenn es statistisch relevant wäre. Ich bin offen für jeden einzelnen Fall, der mir bekannt gemacht wird. Und ich garantiere, dass ich mich – ungeachtet des Geschlechtes und der verwandtschaftlichen Beziehung der betreuenden Personen zum Kind – ausschließlich dem Kind verpflichtet sehen werde. [Zum Volltext]




PR-inside.com 05.02.2008
Bürgerentscheid über Zukunft des Stadtoberhauptes angestrebt
Fall der verhungerten Lea-Sophie setzt Oberbürgermeister unter Druck

Schwerin (AP) Der Hungertod der fünfjährigen Lea-Sophie in Schwerin setzt Oberbürgermeister Norbert Claussen immer mehr unter Druck. Nachdem sich bereits die Fraktionen der Grünen und der Unabhängigen Bürger für einen Bürgerentscheid zur Abwahl des CDU-Politikers ausgesprochen hatten, schloss sich die Linkspartei nun dieser Forderung an. Claussen hatte das Sozialdezernat der Stadt verteidigt, obwohl dort vor dem Tod des Kindes offensichtlich Fehler gemacht wurden. [Zur Originalnachricht oder hier Volltext lesen.]

Auszug aus Kommentar von Franzjörg Krieg:

Die internationale Kritik an den deutschen Jugendämtern gründet sich darauf, dass sie innerhalb unserer demokratischen Strukturen ein organisatorisches Eigenleben führen. Sie unterstehen keiner Fachaufsicht, keiner Supervision, keiner Kontrolle. Jede Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Amtsleitung eines Jugendamtes landet zur Entscheidung bei der Amtsleitung eben dieses Jugendamtes. Dies führt dazu, dass nicht nur Dienstaufsichtsbeschwerden, sondern allgemein jede Kritik bis zur Strafanzeige regelmäßig abgeschmettert wird. [Zum Volltext]

 

 

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