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Übersicht: "häusliche Gewalt und Gewaltschutz"
/ Pressemitteilung zu den Familiendramen |
20.06.2008, Pressemitteilung zu den Familiendramen von Peter Tholey
Fast wöchentlich erreichen uns Meldungen dieser Art - was ist los in
Deutschlands Familien?
Wie den Jahresberichten des statistischen Bundesamts und den Gender-Datenreports
des Familienministeriums zu entnehmen ist, liegt die Scheidungsrate seit Jahren
über 50%. Darin nicht erfasst sind die nichtehelichen Lebensgemeinschaften,
bei denen die Trennungsrate ähnlich hoch liegen dürfte. Fast zwei
Drittel der Trennungen und Scheidungen werden von Frauen beantragt. 85% der
450.000 Kinder, die jährlich von Trennung und Scheidung ihrer Eltern
betroffen sind, bleiben bei der Mutter. In mehr als der Hälfte der Fälle
werden diese Kinder dann oft jahrelang in den Scheidungskrieg mit einbezogen.
Da es in Deutschland immer noch vom Wohlwollen der Mutter abhängt, ob ein Vater seine Kinder sehen darf oder nicht, macht sich im Vorfeld von Trennung und Scheidung oftmals eine große Verzeiflung breit. Väter wissen sehr genau, dass ihnen alles abhanden kommen wird, was sie in jahrelanger Arbeit aufgebaut haben. Ganz besonders hart trifft sie jedoch die Aussicht, den Kontakt zu ihren Kindern dauerhaft zu verlieren. Viele Mütter wissen hingegen sehr genau um ihre Macht. Sie haben keinerlei Skrupel, ihre Kinder als Druckmittel einzusetzen und erhalten dabei vielfältige Unterstützung durch Jugendämter und Familiengerichte. Die Not der Väter wird kaum wahrgenommen, statt dessen erleben sie Demütigungen und Ausgrenzung. Unter diesen Voraussetzungen verwundert es nicht, dass viele Väter keinen Lebenssinn mehr erkennen können und sich umbringen. Öffentliche Beachtung findet dies erst, wenn beim Selbstmord eines Vaters auch noch das familiäre Umfeld mit in den Tod gerissen wird.
Der "Väteraufbruch für Kinder" sieht eine seiner Hauptaufgaben darin, diesem "erweiterten Suizid" betroffener Väter vorzubeugen und bietet bereits im Vorfeld von Trennung Scheidung Hilfe und Unterstützung an. Inzwischen kommen immer mehr betroffene Väter zur Beratung, so dass Schlimmerem vorgebeugt werden kann. Die deeskalative Einwirkung des "Väteraufbruchs für Kinder" hat in der Vergangenheit sicherlich schon manchen Gatten- und Kindermord verhindert.
Um so unverantwortlicher erscheint es hingegen, wenn Beratungstellen und Anwälte Öl ins Feuer gießen und den Elternkonflikt vorsätzlich anheizen. Die Leistung von Beratungsstellen, Jugendämtern und Familiengerichten wird sich in Zukunft daran messen lassen müssen, inwieweit sie eine versöhnliche Lösung des Trennungskonflikts zu Stande bringen.
Der "Väteraufbruch für Kinder" leistet bereits jetzt
schon einen maßgeblichen Beitrag dazu.