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GLEICHSTELLUNGSPOLITIKIn einer Umfrage in der Zeit-Online geht es darum, ob Väter Rechte haben. Dies klingt für einige vielleicht ein wenig polemisch, für Menschen wie mich, die sich aufgrund eigener Erfahrungen jedoch schon mal öfter diese Frage gestellt haben und es verneinen mussten, ist es eine ernstzunehmende Fragestellung.
Ergebnis der Zeit-Online Umfrage (Stand 15.10.2008):
Mit diesem Resultat fühlte ich mich in meiner Auffassung zunächst bestätigt und habe mich daraufhin auf die Suche begeben. Dabei konnte ich folgende Ergebnisse erzielen: | mehr zum Thema: Realität in Deutschland In unserem Rechtsstaat kann es Menschen - weit überwiegend Vätern - widerfahren, dass gegen ihren Willen und ohne ein anzurechnendes schuldhaftes Verhalten ihre Ehe geschieden, ihnen die Kinder entzogen, der Umgang mit diesen ausgeschlossen, der Vorwurf, ihre Kinder sexuell mißbraucht zu haben, erhoben und durch Gerichtsentscheid bestätigt wird und sie zudem durch Unterhaltszahlungen auf den Mindestselbstbehalt herabgesetzt werden. Die Dimensionen solchen staatlich verordneten Leides erreicht tragisches Ausmaß.« RiOLG Harald Schütz, Familienrichter "Väter gehen in Deutschland leer aus!" - Kundgebung des VAfK zum Tag der Menschenrechte [mehr] “Die elterliche Verantwortung bleibt
bestehen - sie ist nicht verhandelbar! Sie besteht nicht als Recht -
sondern ausschliesslich als Pflicht” |
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Das Ergebnis hat mich neugierig gemacht und ich wollte natürlich wissen, welche geschlechtsspezifischen Rechte denn den weiblichen Wesen zugestanden werden:
Meine persönliche Bewertung: Voilà, augenscheinlich hat das Ergebnis in o.g. Umfrage doch seine Begründung. Nun zähle ich nicht unbedingt zu den Politikverdrossenen. Ich sagte mir: "Henning, die Wahlen stehen vor der Tür, nächstes Jahr sollen die Wahlberechtigten, und somit auch die Vertreter der männlichen Spezies, vor die Urnen treten und ihre Stimme denjenigen geben, die sie am ehesten für geeignet halten, ihre eigenen Interessen zu vertreten. Das soll jetzt natürlich kein Aufruf zum allgemeinen Egoismus sein. Nein, nein, ich meine nur, dass, wenn ich mich für eine politische Gesinnung entscheiden soll, ich mir die Wahlprogramme genauer ansehen sollte. Allzu oft ist es schon vorgekommen, dass mangelnde Beschäftigung mit der Politik zum Erstaunen geführt hat, so geschehen auch schon bei mir. Ich komme jetzt wieder zu meiner eigentlichen Recherche zurück. Es ging mir darum, im nächsten Schritt zu ermitteln, welche Maßnahmen die Quelle meiner Suchergebnisse, das BMFSFJ, verfolgen will, um dieses krasse Resultat der unterschiedlich geschützten Geschlechterteile zu beseitigen. | ||
Welche Politik verfolgt, welche Programme bietet das BMFSFJ ?Auf der Internetseite zum Thema
Gleichstellungspolitik
erfahren die interessierten Leser über die derzeitigen Bemühungen,
wie die Ziele unter der Leitung unserer verehrten Bundesministerin
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der
Leyen, erreicht werden sollen: POLITIK FÜR GLEICHSTELLUNG Ziel unserer Gleichstellungspolitik ist es, gleiche Chancen für Frauen und Männer in allen Lebensbereichen herzustellen. Kennzeichen unserer modernen Gleichstellungspolitik ist es, bei unseren Maßnahmen die ganze Vielfalt von Frauen- und Männerleben, wie sie sich heute in Deutschland darstellt, zu betrachten. Es geht um gleiche Chancen von Frauen und Männern mit und ohne Kinder, in allen Altersstufen und Lebensphasen ebenso wie in besonderen Lebenssituationen. [mehr] PRESSEMITTEILUNG AKTUELL PRESSEMITTEILUNG
Mein Kommentar: Auch auf den weiteren Seiten
des BMFSFJ habe ich vergeblich nach Informationen gesucht, mit denen
man dem Resultat der Zeit-Online Umfrage entgegentreten könnte. Auf jeden Fall empfehle ich jedem wahlberechtigten Bürger, insbesondere den Vertreter-/innen, die für eine gleichberechtigte Gesellschaftsform eintreten wollen, in der die allgemein anerkannten Menschenrechtskonventionen auch verwirklicht werden, sich sorgfältig über die einzelnen politischen Aktivitäten ihrer gewählten Partei zu informieren, um dann mit der Wahlstimme einer besseren Politik zum Erfolg zu verhelfen. 23.10.2008, Henning Riepen
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