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Fall Ali:

OFFENER BRIEF EINES TRENNUNGSVATERS


17.09.2008

Gravierende Kinder- und Menschenrechtsverletzungen.

Jugendamt und Familiengericht untersagen meinen Kindern und mir immer noch den Kontakt, bis zur seelischen Schädigung, Traumatisierung und Entfremdung!

Ich bin Vater und beklage die Zerstörung meiner Familie und die Gewalt gegenüber meinen Kindern und den Angehörigen meiner Familie auch im Heimatland durch das Jugendamt, das seine hoheitlichen Rechte missbraucht. Ich beklage das Fehlen einer wirklichen Beteiligung beider Eltern an der Durchführung der erzieherischen Hilfe im Sinne des Kinder- und Jugendhilfegesetzes und die willkürlichen immer brutaler werdenden Methoden bei der Umgangsaussetzung, welche bereits zu einer akuten Gefährdung, vor allem der Kinder, auf allen Lebensbereichen geführt hat.

Ich suchte, gezwungenermaßen, beim Jugendamt Hilfe in einer schwierigen Lebenslage und wurde als Familienvater durch Falschbehauptungen und gezielt manipulative Bewertungen, aber nie durch fachlich abgesicherte Diagnosen, zerschlagen. Unsere Kinder waren gleichermaßen bei Mutter und Vater glückliche Kinder. Alle wissen das. Seitdem die Mutter aber einseitig vom Jugendamt beraten wird, sind wir alle krank und unglücklich.
Ich kämpfe bis heute für meine Familie gegen Entscheidungen von Jugendamt und Familiengericht und für unsere bestehenden Rechte auf Beteiligung an den Maßnahmen der Jugendhilfe.

Wir haben zwei liebe Kleinkinder und lebten, verwurzelt in unserer orientalischen Kultur und bestens integriert in der deutschen Gesellschaft, als Familie und mit unseren Mitmenschen hier glücklich zusammen. Ausgang der Ehekrise war eine Abtreibung, die meine moslemische Frau vor allem aufgrund der massiven Gewissensfragen, ausgelöst durch ihre Eltern im Heimatland später nicht mehr verkraften konnte. Doch anstatt zu helfen, wurde diese dramatische Familienkrise und die seelische Befindlichkeit meiner Ehefrau vielmehr ausgenutzt.
Nach einer Intervention des Jugendamts wurden wir, bilinguale und bikulturelle Eltern und Kinder auf verwerfliche Art und mit hemmungslos das Kindeswohl und die Menschenwürde missachtenden Methoden gegeneinander gehetzt, auseinander gehalten und konsequent in einen "Rosenkrieg" nach deutschem Muster hineingezogen. Eine Ehezerrüttung wurde perfekt inszeniert und gepflegt, bis die Inszenierung nach einer Kontaktsperre mit meiner Familie von 18 Monaten tatsächlich reell wurde und die Kommunikation mit meiner Frau und damit mit meinen Kindern aufgrund der einseitigen Beratungen (nie mit dem Ehemann und Vater der Kinder! Weder gemeinsam mit der Familie noch getrennt!) durch ein "professionelles" familienfeindliches Helfersystem zwangsläufig zusammengebrochen ist.

Seitdem ich das brutale, maßlos leichtfertige Vorgehen mit dem Kindes- und Sorgerechtsentzug durch die Entscheidung des zuständigen Gerichts (dem ich übrigens als Kultur- und Sprachmittler mit bester Zusammenarbeit stets zu Diensten stand) als unverhältnismäßig rügte, werden meine Kinder bis zur seelischen Schädigung sowohl vom Jugendamt als auch von allen anderen Gerichtsinstanzen in ihrem Recht auf Umgang mit dem Vater betrogen und ich werde bis heute mit extrem harten, menschenentwürdigenden Maßnahmen in meinem Elternrecht beschnitten.

Willkürliche Umgangsaussetzung, untermauert durch verheerende Falschbehauptungen und gesegnet mit Rechtsverweigerung bis hin zur Rechtsbeugung und manipulierten Gerichtsbeschlüssen sind seitdem an der Tagesordnung.

Tatsache: In über 18 Monaten seit Kindesentzug konnten Kinder und Vater aufgrund der ständigen Schikanen mit Umgangsvereitelung durch das Jugendamt sage und schreibe 25 Stunden miteinander verbringen und zwar unter bewachten, menschenverachtenden und kulturdiskriminierenden Bedingungen.
Begründung: „Instrumentalisierung der Kinder durch den Vater“.

Meine Familientragödie und dieses fatale Unrecht könnte ich nicht besser als im folgenden Zitat formulieren:

"In unserem Rechtsstaat kann es Menschen, weit überwiegend Vätern, widerfahren, dass gegen ihren Willen und ohne ihnen anzurechnendes schuldhaftes Verhalten ihre Ehen geschieden, ihnen ihre Kinder entzogen, der Umgang mit diesen ausgeschlossen, der Vorwurf, ihre Kinder sexuell missbraucht zu haben, erhoben und durch Gerichtsentscheid bestätigt wird, und sie zudem durch Unterhaltszahlungen auf den Mindestbehalt herabgesetzt werden. Die Dimensionen solch staatlich verordneten Leides erreicht tragisches Ausmaß und sollte seinen Platz auf der Bühne, nicht in unserer Rechtswirklichkeit haben."

Quelle: Anwaltsblatt 1997, Zitat von Harald Schütz, Richter am OLG Bamberg vom 10. Mai 97 auf dem 49. Deutschen Anwaltstag

Mein Fall ist sehr gut dokumentiert. Bei Bedarf kann ich auch meine Eigenberichte über den Verlauf der wenigen Umgänge und unzähligen Versöhnungsversuche und Appelle an die verschiedensten Ämter, Organisationen, Selbsthilfegruppen, Denker, Autoren, Fachwissenschaftler, etc. vorlegen, alles Versuche, meine Kinder vor dem Schlimmsten zu bewahren und wenigstens ein einziges Gespräch mit der Ehefrau anzuregen.

Das Helfersystem blockiert bis heute jegliche Initiative und meine Kinder haben trotz Schäden und Missbrauch von Attesten nach grundsätzlicher Verhinderung eines kinderpsychologischen Gutachtens von Amts wegen bis heute nicht einmal die Hilfe durch einen Anwalt des Kindes. So müssen sie gezwungenermaßen nicht zuletzt ständig mit starken Albträumen leben, weil man ihnen die Vaterliebe versagt.

Vor allem die abrupte Zerschlagung der Familie ohne jegliche Elterntherapie oder gemeinsame Betreuung im Sinne der Kinder hat die Familie nachhaltig traumatisiert. Durch die dauerhafte Trennung von Eltern und Kindern ist zudem die Möglichkeit einer Zusammenführung der Familie immer weiter reduziert worden. Die Entfremdung von Kindern und Eltern ist durch die getroffenen Maßnahmen und ein unfaires Gerichtsverfahren zum Schutz der Familie auch nicht mehr rückgängig zu machen.

Für eine Überprüfung der elterlichen Sorgerechtsentscheidung und eine Beistandschaftsempfehlung zum Schutz der Kinder im anstehenden Beschwerdeumgangsverfahren wäre ich unserem Rechtsstaat, bevor alles Vertrauen abhanden kommt, sehr dankbar.

Bitte helfen Sie uns, so gut Sie können! Bitte helfen Sie wenigstens unseren Kindern.

 

Antwort auf dieses Fallbeispiel (bitte unter Benennung des Fallbeispieles)

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