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Seit mehr als zwei Jahren kämpfe ich nun darum, einen normalen Umgang
mit meinem Kind zu bekommen.
Als meine Ex-Frau schwanger geworden war und mir den Vorschlag gemacht hatte, ich solle mir doch eine andere Frau suchen und ihr das Kind lassen, glaubte ich noch daran, dass es sich nur um eine seltsame Idee handelt, die mit der hormonellen Umstellung zusammenhängt. Ich war mir wirklich keiner Schuld bewusst, ich hatte ja nichts getan.
Aber mittlerweile habe ich gelernt, dass man mit unwahren Behauptungen im Familienrecht offenbar alles erreichen kann, dass das Jugendamt geradezu aggressiv unfähig ist und dass das Familiengericht zwar Urteile fällt, an deren Durchführung aber kein Interesse zeigt.
Ich hatte natürlich von manchen Ungerechtigkeiten Vätern gegenüber gehört, aber irgendwie dachte ich stets, dass es doch wohl irgendwas Wahres an den Vorwürfen geben müsse, da es doch wohl andernfalls die Recht sprechenden Instanzen nicht zulassen würden, dass Väter von ihren Kindern völlig willkürlich getrennt werden können. Ich war wirklich naiv.
Ich habe lernen müssen, dass Willkür die stärkste Waffe im
Familienrecht
ist: Seit der Geburt meines Jungen blockiert seine Mutter jeden normalen Kontakt
zwischen ihm und mir, sie arbeitet mit unglaublichen Vorwürfen, die jeder
Wahrheitsgrundlage entbehren, die mich kriminalisieren, und ich muss erleben,
dass es keine Institution gibt, die sich zügig um Aufklärung bemüht,
sich für die Gleichrangigkeit der Vater-Kind-Beziehung ausspricht oder
wenigstens Sanktionen durchführt, wenn Beschlüsse nicht durchgesetzt
werden.
Es war für mich stets selbstverständlich, dass sich Vater und Mutter gemeinsam um die Versorgung und Erziehung ihrer Kinder kümmern; genauso war es für mich selbstverständlich, dass Vater und Mutter auch im Falle einer Scheidung gemeinsam als die für die Erziehung Verantwortlichen angesehen werden. Ich war wirklich blauäugig.
Ich habe lernen müssen, dass das Familiengericht der Mutter-Kind-Beziehung den absoluten Vorrang gibt; als Vater soll ich mit vier Stunden pro Woche zufrieden sein? Vielleicht wäre ich das auch, wenn wenigstens dieser Gerichtsbeschluss umgesetzt würde und die Mutter nicht weiterhin blockieren würde. Ich sehe meinen Jungen mittlerweile nur noch ein- bis zweimal im Monat für 90 Minuten, unter Aufsicht. Die stetige Blockadehaltung der Kindsmutter ist erfolgreich. Eine Sanktion gibt es nicht.
Wie ich als Vater behandelt werde, empfinde ich als eine Diskriminierung, die mich geradezu fassungslos macht. Die Kindsmutter kann sich alles erlauben, sie bestimmt, was mit unserem Sohn geschieht und gibt mir keinerlei Informationen über ihn. Sie blockiert, kontrolliert selbst den begleiteten Umgang, reduziert eigenmächtig gerichtlich angeordnete Umgangshäufigkeiten und muss keinerlei Konsequenzen befürchten. Meine eigene Familie hat meinen Jungen noch nie gesehen. Urlaub mit meinem Jungen? Ein Traum. Meinem Jungen wird einfach eine Hälfte seiner Identität genommen - mit Hilfe des Jugendamtes und des Familiengerichts, das muss man sich einmal vorstellen!
Ich bin über diese Diskriminierung entsetzt. Ich hielt es stets für ein Grundrecht, dass ein Kind seinen Vater sehen, dass ein Vater mit seinem Kind zusammen sein darf. Das war ein Irrtum.
Nach den Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre habe ich meinen Glauben an
ein "gerechtes" Familienrecht verloren, ich gehe nicht mehr davon
aus, dass meinem Jungen und mir dasselbe Recht zugestanden wird wie der Mutter.
Natürlich werde ich juristisch weiter kämpfen und alles versuchen,
solange ich es noch finanzieren kann. Aber ich rechne nicht mehr damit, dass
man mich mit demselben Maß behandelt wie die Kindsmutter. Das Verhalten
von MÜTTERN wird immer belohnt, auch wenn es aggressiv kontraproduktiv
und menschenverachtend ist! Wenn ich an dieser Erkenntnis nicht verzweifeln
will, muss ich mich für die Rechte der Väter und ihrer Kinder engagieren.
Vielleicht kann mein Junge dann später einmal die Gewissheit haben, dass
er auf jeden Fall seinem Kind ein Vater sein kann, auch wenn er an eine Frau
gerät, die nur ein Kind, aber keinen Vater für das Kind wollte.
Aus diesem Grund bin ich dem Verein "Väteraufbruch für Kinder" beigetreten.
AB
Kommentar von Franzjörg Krieg
NEIN. Es ist nicht pauschal Rücksichtslosigkeit, Egoismus und perfide
Verleumdung, die in der Familienrechtspraxis und in der familialen Intervention
unterstützt wird. Es ist die bedingungslose Frauenförderdoktrin
und die damit verbundene mütterzentrierte Entscheidungsorientierung,
die alle Vorgänge in weiten Bereichen der Familienrechtspraxis dirigiert.
Mütter werden meist auch dann noch unterstützt, wenn sie perfide,
verleumderisch, gewaltbereit, niederträchtig und rücksichtslos egoistisch
vorgehen. Kaum eine Institution ist sich zu schade dafür, in Komplizenschaft
mit einer egomanen Mutter auch gültige Rechtsnormen zu umgehen, Recht
zu beugen und menschenrechtswidrige Diskriminierung zu praktizieren, wenn
es dabei im egoistischen Interesse einer Mutter gegen einen Vater geht. Dass
dabei das Kind nicht nur unbeachtet bleibt, sondern meist auch oft lebenslang
geschädigt wird, wird nicht nur billigend in Kauf genommen – nein,
es wird sogar behauptet, die menschenrechtswidrigen Vorgehensweisen würden
dem "Wohl des Kindes" dienen, wobei man allerdings immer "Kindeswohl"
ungeprüft mit "Mutterwohl" gleichsetzt.
Sollte der Vater auch nur ansatzweise den Versuch unternehmen, in gleicher
Weise zu reagieren, würde man das sofort als Beweis seiner Niedertracht
werten und seine Missachtung damit begründen.
Väter wahren ihre Unschuld nur dadurch, dass sie unwidersprochen jede
Diskriminierung und menschrechtswidrige Behandlung geduldig ertragen und die
Mutter bedienen: "Sorgen Sie dafür, dass es der Mutter gut geht,
dann geht es auch Ihrem Kind gut!" ist die Formel, mit der Väter
und Kinder oftmals in Jugendämtern missachtet werden.
Erst wenn man erkannt hat, dass diese Funktionalismen nicht nur dumme
Unwissenheit über die Auswirkungen für das Kind dokumentieren, dass
es nicht nur arrogante Ignoranz der Rolle des Vaters gegenüber widerspiegelt,
dass es nicht nur biedere Empathie mit der Mutter zeigt, sondern dass diese
Vorgehensweisen gegen Väter politisch gesteuert sind, genau so gewollt
werden und von einer einflussreichen Frauen- und Mütterlobby in unserem
Land unter Finanzierung durch – mehrheitlich von Männern erarbeitete
– Steuermittel als politische Doktrin flächendeckend umgesetzt
werden, hat Mann erkannt, was es in diesem unserem Land noch zu tun gibt.
Antwort auf dieses Fallbeispiel (bitte unter Benennung des Fallbeispieles)