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Da platzt auch einmal dem Webmaster der Kragen!

01.02.2008, Kommentar zur Kindesentführung in Frankenthal von Henning Riepen:

Es ist wirklich rührend, wie die oben benannte "Kampfgruppe für die deutsche Mutter" das Terrain einer eindeutigen Entführerin sauber hält. Die Entführung wird schöngeredet mit subjektiven Eindrücken, welche die Kampfgruppe aus Begegnungen mit der Täterin gezogen hat.
Niemand spricht von einer zum wiederholten Male vollzogenen verletzten Kontinuität: die Mutter versteckt sich mit dem Kind, entfernt es wieder aus seiner gewohnten Umgebung und steigert somit wohlwissend Ängste und Befürchtungen in ihm...

Und was meint die entsprechende Ortsgruppe des Kinderschutzbundes dazu? „WIR HOFFEN AUF EINSICHT DES VATERS“!
Hallo! Wie soll der Vater für ein derartiges Handeln Verständnis aufbringen? Er hat nachvollziehbar Angst um sein Kind, welches ihm offensichtlich sehr ans Herz gewachsen ist und trotzdem für Jahre entführt wurde. Warum sonst hätte er eine so lange andauernde Auseinandersetzung geführt und hat sie bisher durchgestanden? Warum sollte er Vertrauen in diese Kindesmutter haben, die ein derartiges Fehlverhalten aufweist und selbst vor eindeutigen Straftaten nicht zurückschreckt? Warum sollte er "höflich anfragen", ob er sein Kind sehen dürfe, wenn er (vor seinen Augen sicher nachvollziehbar) kriminell handelnden, zumindest Derartiges unterstützenden Organisationen gegenüber steht?

Eine so handelnde Mutter ist keine um das Kindeswohl bedachte Mutter. Sie ist egozentrisch, selbstgefällig und unberechenbar. Der Mutter mangelt es an der Besonnenheit, sich ihrem Kind ausreichend zuzuwenden und Schaden von ihm fernzuhalten.
Die in der Nachricht "DIE RHEINPFALZ" zitierten Gründe für ihre Taten: "Das große Problem für die Frau wäre laut Anwaltsseite, dass sie, wenn sie auftauchte, kein Geld hätte, um mit ihrem Kind in die Vereinigten Staaten zu reisen und dort ihr Sorgerecht in einem langwierigen Verfahren durchzusetzen."

Dass sich Organisationen mit dem Namen "KinderSCHUTZbund Frankenthal" und der "Geschäftsführer des Zentrums für Arbeit und Bildung, welche als JugendHILFEeinrichtung" aufgetreten ist, nicht klar und deutlich von den Handlungen dieser egoistisch agierenden Mutter distanzieren, liegt vermutlich an einer Grundeinstellung in den Reihen solcher "Mutterschutzvereinigungen".

Die Mitteilung des Mannheimer Morgen "Morgenweb" berichtet über die Amtsleiterin des Jugendamtes Frankenthal: "Ute Lenz sieht derzeit keine rechtlichen Möglichkeiten, die dem Kind ein Aufenthaltsrecht in Deutschland sichern könnten. Ein kleiner Funke Hoffnung sei eine Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Ein entsprechender Antrag wurde beim Amtsgericht Frankenthal gestellt."

Ansonsten können sich die Organisationen und die Entführerin auf die "SCHÜTZENDE HILFE" des deutschen Familienrechtes verlassen, welches offensichtlich nicht verlegen darum ist, für nahezu sämtliche Fälle ihren Interessen entsprechende Urteile zu beschließen... OLG Rostock - Beschluss


"Warum regt sich der Webmaster in diesem besonderen Fall auf?"

Eigentlich nehme ich persönliche Emotionen weniger wahr, wenn ich Artikel auf unserer Webseite einstelle und bearbeite. In dem Fall der "Kindesentführung in Frankenthal" konnte ich mich jedoch dem aufkommenden Groll nicht entgegensetzen.
Dies mag daran gelegen sein, dass er mich zu sehr an meine eigenen Erfahrungen im Zusammenhang mit Kindesentführungen, die auf deutschen Hoheitsgebiet stattfinden, und den damit verbundenen Reaktionen der "öffentlichen Organisationen" erinnert hat... Henning Riepen - Fallschilderung


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