
10.12.2007, Verfasser: Franzjörg Krieg

Das starke Geschlecht kehrt zurück
Lichtschlag Nr. 7
Lichtschlag Medien und Werbung KG
unverb. Preisempf.: 26.90 EUR
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Männerbeben
Wenn es um das Geschlechterthema geht, sprechen unsere Medien 24 Stunden am
Tag ausschließlich über Benachteiligungen von Frauen.Wie kam es
dann, dass sich hierzulande in den letzten Jahren eine Männerbewegung
herausbildete, die hieb- und stichfest belegt, dass in mehreren Dutzend Feldern
Männer benachteiligt werden? Was fordern Gruppen wie MANNdat, der Väteraufbruch
und die Männerpartei, damit sich das ändert, und wie verschaffen
die Männerrechtler sich damit Gehör in einer Gesellschaft, die in
Politik und Medien so einseitig auf die Anliegen von Frauen ausgerichtet ist?
Arne Hoffmann gab im Jahr 2001 mit seinem Buch Sind Frauen bessere Menschen? einen der wesentlichen Anstöße für diese neue Form von außerparlamentarischer Opposition, und er steht noch heute in ihrem Zentrum. In seinem neuen Standardwerk Männerbeben schildert er auf hochspannende Weise die Kinderjahre dieser jungen Bewegung für Emanzipation und Gleichberechtigung. Und er porträtiert ihre wichtigsten Pioniere in überraschenden Interviews. Zuletzt macht er Ihnen, dem Leser, Vorschläge, wie Sie diesen Kampf unterstützen und damit selbst von gesellschaftlicher Bedeutung werden können.
„Oftmals muss erkannt werden, dass eine von Frauenförderung geprägte Denkweise der Institutionen zu mütterzentrierten Lösungen führt und alle anderen Beteiligten im System Familie außer Acht lässt – der Vater wird ignoriert und das Kind wird nur argumentativ benutzt - „Kindeswohl“ als Verklärung der eigenen Egoismen. Wir tun alles, um solche Denkstrukturen aufzubrechen und für die von uns angestrebte umfassende Einbindung beider Eltern zu werben. Wir sehen uns konfrontiert mit der Forderung von Mütterorganisationen, das alleinige Sorgerecht für Mütter als Regelfall zu etablieren. Eine solche Haltung erkennen wir als radikal, extremistisch und kindeswohlschädlich. Wir wollen im Gegenzug nicht das alleinige Sorgerecht für Väter, sondern die gemeinsame Sorge beider Eltern als selbstverständliches Recht jedes Kindes.“
von Franzjörg Krieg
Vorwort
TEIL EINS
Der Geschlechterkampf im neuen Jahrtausend
1. Abgesang auf die Männer?
2. Wissenschaft oder Propaganda?
3. Das verschwiegene Problem Männerfeindschaft
4. Die Ziele der Männerbewegung
5. Gleiches Recht auf Leben!
6. Ein harter Kampf
7. Die ersten Erfolge der Männerbewegung
8. Ist der Feminismus noch zu retten?
9. Die Zukunft der Geschlechter
10. Rollenfreiheit für Männer
11. Alle Mann an Deck
TEIL ZWEI
Wir Pioniere
Michail Savvakis: „Antifeminismus“
Eugen Maus: „Der Individualismus ist der Untergang“
Christine Hamprecht: „Es wird noch lange dauern“
Franzjörg Krieg: „Emanzipierte Frauen als Verbündete“
Peter Eisner: „Nur meine Tochter kann mich stoppen“
Wolfgang Wenger: „Ihre Probleme zählen“
Bettina Peters: „Männer müssen lernen, sich zu vertreten“
Markus Grübel: „Gender Mainstreaming als Chance“
Julia Bennwitz: „Häusliche Gewalt muss auf den Tisch“
Andreas Reich: „Die eine Männlichkeit gibt es nicht“
Simon Gaukel: „Nicht mehr funktionieren zu wollen“