Begrüßung
Liebe Mitglieder, Freunde und interessierte Gäste,
ich begrüße euch alle wie jedes Jahr seit unserer ersten KUNDGEBUNG 2006
- in der Stadt des Rechtes
- beim Platz der Grundrechte
- zum Tag der Menschenrechte
- zur KUNDGEBUNG gegen Menschenrechtsverletzungen im Deutschen Familienrecht.
Der „Platz der Grundrechte“ ist Baustelle.
Wir hatten jahrelang das sichere Bewusstsein, dass die Menschenrechtssituation im Deutschen Familienrecht endlich Baustelle werden müsste und haben deshalb 2006 diese KUNDGEBUNG eingerichtet.
Als dann am 03.12.2009 der Internationale Gerichtshof für Menschenrechte die pauschale Vorenthaltung des Sorgerechtes für nicht eheliche Väter in Deutschland endlich für menschenrechtswidrig erklärte, musste das Bundesverfassungsgericht reagieren. Noch am 29.01.2003 hatte sich dieses höchste Gericht als nicht unabhängig geoutet und hatte mit einer abenteuerlichen Vermutungskaskade die Frauen- und Mütterlobby in Deutschland hofiert.
Am 21.07.2010 musste nun dasselbe Verfassungsgericht seinen Unsinn von vor 7 Jahren korrigieren und musste das Gegenteil der damaligen Einschätzung bekannt geben.
Diese Korrektur kam mit einer solchen ruckartigen Klarheit, dass das Bundesverfassungsgericht öffentlich erklärte, nicht eheliche Väter müssten jetzt nicht abwarten, bis der Gesetzgeber endlich seine Hausaufgaben gemacht hätte. Nicht eheliche Väter können ab sofort – auch ohne gesetzliche Grundlage! - bei den Familiengerichten einen Antrag auf die Gemeinsame Sorge einreichen.
Das klingt absolut nach Baustelle in Sachen Menschenrechte in Deutschland!
Wenn wir heute NEBEN dem „Platz der Grundrechte“ stehen, symbolisieren wir unsere Situation, die sich eben nur quälend langsam bessert.
Wir warten auf die Fertigstellung der Renovierungsmaßnahmen, damit wir AUF dem „Platz der Grundrechte“ tatsächlich die Position einnehmen, die uns nach Maßgabe der allgemeinen Menschrechte auch zusteht.
Seit unserer ersten KUNDGEBUNG ist viel geschehen. Wir sind einige Schritte weiter voran gekommen. Es gab natürlich keine Revolution. Aber ein Mosaikstein nach dem anderen fügt sich in ein Bild, das wir uns alle erträumen und das wir möglichst schnell umgesetzt sehen möchten.
Die große Koalition 2005 vereinbarte, dass familienrechtlich Wege beschritten werden sollen, die z.B. eine zügigere Umsetzung von Umgangsbeschlüssen und eine Vernetzung der Professionen vorsehen. Damit stand der Weg offen für die Verbreitung einer Vorgehensweise nach dem Cochemer Vorbild.
Zitat aus dem Vertrag der großen Koalition von 2005:
„Ziel ist außerdem eine Verkürzung der gerichtlichen Verfahren- gegebenenfalls durch verkürzte Fristen – und die Stärkung der Aus- und Fortbildung der Familienrichter/Innen, die durch ein angemessenes Angebot der Justizverwaltungen abgesichert werden soll. Es sollen neue – auch außergerichtliche – Verfahren der Kooperation aller Beteiligten zur Durchsetzung des Sorge- und Umgangsrechts erprobt werden.“
Unser erster VÄTERKONGRESS hier in Karlsruhe stand im Jahr 2008 unter dem Motto „Familienpolitik MIT Vätern“.
Und schon ein Jahr später hatten wir im nächsten Koalitionsvertrag zum ersten Mal die Berücksichtigung der Interessen von Jungs und Männern festgelegt.
Zitat aus dem Koalitionsvertrag von 2009:
„Wir wollen eine eigenständige Jungen- und Männerpolitik entwickeln und bereits bestehende Projekte für Jungen und junge Männer fortführen und intensivieren.
Damit eröffnen wir ihnen auch in erzieherischen und pflegerischen Berufen erweiterte Perspektiven. Die Zusammenarbeit mit Väterorganisationen und anderen gleichstellungsorientierten Männerorganisationen soll intensiviert werden.“
Damit gab es zum ersten Mal die Chance, dass Interessen von Männern und Vätern im Familienministerium verankert wurden, eine Forderung, die ich schon Jahre zuvor immer wieder formulierte.
Zum 01.01.2008 gab es eine Unterhaltsreform, die von der alten Versorgermentalität, von der bedingungslosen Alimentation der Erstfrau durch den Mann, weg führte und die Lebensrealität heutiger Beziehungsstrukturen zugrunde legte.
Zum 03.12.2009 verurteilte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte endlich die Bundesrepublik Deutschland und sprach endlich aus, was für uns schon lange vorher bewusst war: Nicht eheliche Väter werden hier in Deutschland menschenrechtswidrig behandelt.
In der Folge musste das Bundesverfassungsgericht am 21.07.2010 sein Urteil vom 29.01.2003 einstampfen und musste zerknirscht zugeben, dass sie damals einen Kniefall vor der deutschen Frauenförderszene gemacht und ihre Unabhängigkeit dem politisch korrekten Gender Mainstreaming geopfert hatten.
Der Film „Der Entsorgte Vater“ kam am 11.06.2009 in die Kinos und fand ein großes Echo in den Medien. Dieses Echo erreichte auch die Professionen, was ich inzwischen deutlich bei meiner Arbeit in Gerichten, in Jugendämtern und mit den sonstigen Professionen erfahre.
Während der Gesamtapparat der familialen Intervention noch auf alten Gleisen fährt und eine militante Frauen- und Mütterlobby ideologisch reaktionären Druck macht, haben vermehrt Einzelpersonen innerhalb dieser Strukturen den „Wind of Change“ aufgenommen und vertreten mutig Auffassungen, die durchaus unseren seit Jahren geäußerten Forderungen entsprechen.
Wir können unseren Erfolg nicht nur an den objektiven Veränderungen wahrnehmen, die sich inzwischen in der Politik und im Familienrecht ergeben haben. Wir können diesen Erfolg auch am Schaum vor dem Mund der Feministinnen und der Vertreterinnen der Frauen- und Mütterlobby ablesen, die fassungslos erkennen müssen, dass ihr Zug in Richtung Abstellgleis rollt.
Im EMMA-Artikel zum Film „Der Entsorgte Vater“ liest sich das so:
„selbst die Zeitschrift „Eltern“ übernimmt Franzjörg Kriegs Vokabular von der "Mutter als Kinderbesitzerin".
„Die sogenannte "Väterbewegung" ist auf dem Vormarsch.“
„Und so machten sich die Vaterrechtler daran, die berechtigte Forderung der Frauen nach größerer Beteiligung der Väter in der Familie umzuschreiben in die Saga vom Kind, das Mutter und Vater brauche – und das um jeden Preis. Die Väter hatten Erfolg.“
In ihrer Reaktion auf ein Interview der Familienministerin Schröder erregt sich Alice Schwarzer am 08.11.2010 heftig und wettert los:
„Es ließe sich noch vieles sagen, Frau Schröder. Aber, darf ich offen sein? Ich halte Sie für einen hoffnungslosen Fall. Schlicht ungeeignet. Zumindest für diesen Posten. Vielleicht sollten Sie Presse-Sprecherin der neuen, alten so medienwirksam agierenden, rechtskonservativen Männerbünde und ihrer Sympathisanten werden.“
Ob Schwarzer damit auch den VAfK gemeint haben könnte, muss ihrer Fantasie überlassen bleiben.
Es ist aber eine reizvolle Idee, nach Jahrzehnten von absoluter Ignoranz des Familienministeriums Männern gegenüber eine Familienministerin, die eine Alice Schwarzer zu kritisieren wagt, von dieser als Sprachrohr einer maskulinen Bewegung bezeichnet zu sehen, in deren Dunstkreis zur Zeit eifrige Publizisten den VAfK angesiedelt sehen wollen.
Die Reaktion der Feministinnen auf uns zeigt uns die Wirkung unserer Arbeit am anschaulichsten. Wer aufmerksam die Medien verfolgt, erkennt eine Trefferanzeige nach der anderen.
Vor drei Tagen gab es eine Panorama-Sendung zur Rolle von Alice Schwarzer im Kachelmann-Verfahren. Immerhin spielt sie in diesem Prozess die Berichterstatterin für die BILD-Zeitung, gegen deren Tittenschau sie ansonsten vehement vorgeht.
Und Schwarzer flüchtete vor der Kamera.
Sie ist nicht nur ein Auslaufmodell – sie ist auch ein Weglaufmodell.
Da es inzwischen eine neue Generation von Diskussionspartnerinnen gibt, werden wir Frau Schwarzer auch keine Träne nachweinen.
Der Kampf muss weitergehen und wird auch von uns weiter geführt werden. Aber unser Zug ist auf dem Hauptgleis in Bewegung gekommen.
Wir müssen nicht mehr nur die Bösen sein, die immer nur den Finger in offene Wunden legen. Wir sind inzwischen zunehmend als Partner anerkannt.
Ich erkenne in meiner Arbeit inzwischen eine große Offenheit der Professionen unserer Arbeit gegenüber, was wir nutzen können, um bessere Lösungen mit zu gestalten.
Das heißt nicht, dass wir wegsehen müssen, wenn wir unprofessionelle, ideologisch geprägte und menschenrechtswidrige Verfahrensweisen feststellen.
Aber Kritik nimmt man uns eher ab, wenn wir diese als anerkannte Partner äußern und nicht nur Fronten schaffen.
Dort, wo Konfrontation sein muss, scheuen wir auch die schärfere Gangart nicht.
Um in jedem Fall die richtige Vorgehensweise zu wählen, müssen wir aber differenzieren können.
Differenzieren zwischen:
Jugendamt und Jugendamt,
Richter und Richter,
Gutachter und Gutachter.
Nicht jeder Gutachter ist ein Schlecht-achter.
Und nicht jedes Jugendamt ist ein getarntes Mütteramt.
Und manchmal sitzt unsere Unterstützerin an einem Schreibtisch im Mütteramt.
Am 25.10.2010 wurde unsere Gruppe hier in Karlsruhe 9 Jahre alt. Wir befinden uns also jetzt im 10. Jahr unseres Bestehens und haben fast 200 Mitglieder. Damit sind wir die viertgrößte Ortsgruppe der Bundesrepublik, wobei wir mit alteingesessenen Gruppen wie denjenigen in Berlin und Frankfurt konkurrieren.
In dieser Zeit betreuten wir weit über 1000 Neufälle und stellen dafür ohne jede Förderung Arbeitsressourcen im Umfang von 2 bis 3 Vollzeitstellen zur Verfügung – ehrenamtlich.
Wir leisten mehr Arbeit als manche Beratungsinstitution, die jährlich 50.000 Euro aus Steuergeldern vereinnahmt. Und das ohne jede Gegenleistung einer Gesellschaft, die die Notwendigkeit unserer Tätigkeit überhaupt erst erzeugt.
Wir haben den „VÄTERKONGRESS“ hier in Karlsruhe installiert und sind in die Beratungsszene des gesamten Umlandes eingebunden.
Unsere Mitwirkung in vielen Einzelfällen reicht bis in die Familiengerichtsverhandlungen – und das mit beachtlichem Erfolg.
So haben wir inzwischen einen Status als Partner der Professionen erreicht und können unsere Kritik so anbringen, dass sie im konkreten Einzelfall auch ihre Wirkung entfalten kann.
Dabei besetzen wir neue Felder, an die wir vor Jahren noch gar nicht gedacht hatten.
Ein Beispiel ist die sozialpädagogische Familienhilfe, wovon ich später noch berichten werde.
Am 30.10. fand in Zürich das 1. Internationale Antifeminismustreffen statt.
Die Organisatoren mussten nach Gewaltandrohungen und Gewaltaktionen von radikalen Feministinnen nacheinander vier verschiedene Veranstaltungsorte organisieren und der letzte eigentliche Veranstaltungsort musste geheim gehalten werden. Erst am Flughafen Zürich erhielten die angereisten Teilnehmer und Teilnehmerinnen einen verschlossenen Umschlag mit den Hinweisen zur Lokalität des Events.
So wie die Veranstaltung selbst bedroht war, war auch die Teilnahme allein schon ein Politikum. Undenkbar z.B. wäre, dass ein bekannter VAfK-Funktionär dort als Delegierter des VAfK auftritt. Es würde als willkommenes Fressen von den feministischen Ausgrenzerinnen instrumentalisiert werden, die jede Einflussnahme von unserer Seite auf Politik und Gesellschaft dämonisieren.
Thomas Gesterkamp, den wir auch schon als Referent beim VÄTERKONGRESS geladen hatten und mit dem wir die Diskussion suchten, veröffentlichte im letzten Frühsommer eine sogenannte „Expertise“, in der er alle Personen und Gruppierungen der Männer- und Väterbewegung nach ihrer Gewaltbereitschaft und nach einer von ihm allein definierten politischen Rechtslastigkeit taxierte.
Allgemein gilt Frauenförderung als fortschrittlich rot-grün.
Also muss die Gegenbewegung reaktionär schwarz, wenn nicht gar braun sein.
Nach solchen Klischees funktionieren eben die Super-Intelligenten in unserer Gesellschaft.
Wenn Arne Hoffmann oder die Gruppe MANNdat auch schon mal ein Interview in der „Jungen Freiheit“, einer rechtsintellektuellen Zeitung, gegeben haben, wird dies von Gesterkamp als Zeichen ihrer politischen Orientierung missbraucht.
Er findet natürlich den Beifall bei den Feministen und Feministinnen, die ihn mit vielen Auftritten auf vielen Bühnen dafür belohnen.
Die Frage ist dann aber wohl, wo z.B. Alice Schwarzer politisch steht, wenn sie für die BILD die Sensationsreporterin spielt? Das geht ja schließlich weit über ein Interview hinaus.
Und dann ist natürlich die Frage angebracht, ob das, was vor annähernd einem halben Jahrhundert noch als fortschrittlich und innovativ galt, dies heute immer noch ist.
Wenn vor einem Viertel Jahrhundert Häusliche Gewalt gegen Frauen vielleicht noch ein Tabu war, heute wurde dies sicher abgelöst vom Tabu der Täterin, der Gewalt von Frauen.
Und so wie sich Tabus wandeln, so wandeln sich auch die Inhalte hinter den Adressen „progressiv“ und „reaktionär“.
Was Alice Schwarzer heute noch predigt, ist inzwischen reaktionär.
Und nirgendwo wird dies so deutlich wie in ihrem Zickenkrieg gegen die aktuelle Bundesfamilienministerin Schröder.
Da prallen zwei Generationen von feministisch bewussten Frauen aufeinander und spielen uns die Ablösung der Inhalte von Etiketten wie „progressiv“ und „reaktionär“ vor.
Ist dann Gesterkamp vielleicht eher ein Gesternkamp mit viel Geschlechterkampf?
Solche atmosphärisch wirkenden Vorgänge bestimmen realpolitisch das große Hauen und Stechen im Hintergrund der aktuellen Gründung eines Bundes-Männer-Forums.
Nach der letzten Koalitionsvereinbarung, in der die Berücksichtigung der Belange von Jungen und Männern und der Kontakt mit „den Väterorganisationen“ (ich frage mich, welche dies denn sein sollen, wenn es nur eine bundesweit verbreitete mit vierstelliger Mitgliedszahl gibt), wenn also der Kontakt zu den Väterorganisationen gesucht werden soll, musste ein Pendant zum Bundesfrauenrat gegründet werden. Die großen Kirchen bekamen die Aufgabe übertragen, für die Männer dieses Äquivalent zu schaffen.
Interessant ist, welche One-Man-Show dann z.B. noch schnell einen Bundesverband gründete, um die Chance zu haben, dort mitwirken zu können. Oder welcher Vertreter einer größeren Organisation dann deutlich von den bestimmenden Feministinnen in seinem Club signalisiert bekam, dass er von ihnen sofort abgesägt werden würde, wenn er etwas vertreten würde, was sie missbilligen.
Oder wie lange dann diskutiert wird, ob ein VAfK als Gründungsmitglied zumutbar wäre.
Man muss ich das vorstellen:
Ein Bundes-Männer-Forum überlegt sich, ob die Realität mindestens eines Viertels aller Männer dieses Staates in diesem Forum Platz haben darf!
Damit führt sich dieses Gremium schon in der Gründungsphase ad absurdum.
Entweder ein Bundes-Männer-Forum ist Sprachrohr der Männer in unserem System, das alle Realitäten des Mannseins in unserer Gesellschaft berücksichtigt, oder es ist sein Label nicht wert.
Aber wir sehen:
Wo es früher allein darum ging, ob unsere Kritik überhaupt wahrgenommen wird, ist heute unser Thema, in welcher Weise wir mitwirken können, dürfen und sollten.
Das ist der erste Quantensprung für unsere Rolle in der Gesellschaft.
Zum Schluss dieser Einführungsrede noch folgende Überlegung:
Im Frühjahr wird der „Equal-Pay-Day“ begangen, der daran erinnern soll, wie unterschiedlich die Arbeit von Frauen gegenüber der Arbeit von Männern in unserem Staat immer noch bezahlt werden würde.
Man streitet sich auf hohem Niveau darüber, ob dieser Gender-Pay-Gap (der Unterschied in der Bezahlung) überhaupt existiert und wie hoch er denn nun eigentlich sei.
In diesem Zusammenhang musste z.B. das Bundesfamilienministerium eine Rede der früheren Familienministerin von der Leyen von der Homepage nehmen, weil diese behauptet hatte, dass Frauen für gleiche Arbeit immer noch über 20% weniger Lohn erhalten würden.
Keinen Streit gibt es über den Gender-Age-Gap, die Tatsache, dass Männer in unserer Gesellschaft immer noch über 6 Jahre früher sterben als Frauen.
Noch vor wenigen Jahren begegnete man dieser Tatsache politisch mit einem Frauengesundheitsbericht und in dessen Folge mit flächendeckenden Mammographien.
Das Ziel war wohl, den Gender-Age-Gap zum alleinigen Vorteil der Frauen vielleicht auf 10 Jahre zu erhöhen.
Irgend jemand muss ja wohl auch die Chance haben, das Geld ausgeben zu können, was wir Männer vor unserem sozialverträglichen frühzeitigen Ableben verdient hatten.
Ich plädiere dafür, den EQUAL-AGE-DAY einzuführen.
Und ich stelle mir vor, es könnte der Tag im Jahr sein, an dem wir Männer statistisch sterben, wenn die Lebenserwartung von Frauen auf die Dauer eines Jahres proportioniert wird.
Das wäre zur Zeit der 9. Dezember, also am kommenden Donnerstag.
Für den Rest des Jahres leben dann die hoch betagten Frauen mehrheitlich von dem, was wir erarbeitet hatten.
Und wir sollten diesen EqualAgeDay so lange begehen, bis der Gender-Age-Gap auf Null geschrumpft ist.
Ich werde das wohl nicht mehr erleben.
Und wer seine Daseinsberechtigung infolge der gesellschaftlichen Verbesserungen eher verlieren wird, der VAfK oder der EqualAgeDay, werden unsere Kinder wohl noch mit Spannung verfolgen können.
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