
![]() |
| Über den Film | Vorführungen | Presse | Multimedia | Diskussionen | Rezensionen |
Informationen |
||
Douglas Wolfsberger im VäterradioAuf dem Kinomarkt erschien gerade der Film von Douglas Wolfsberger mit dem Titel: Der entsorgte Vater. Vater kann man schnell werden, aber Vaterschaft zu leben gleicht heute einem Lotteriespiel. Die heutige Realität ist, dass von 10 Trennungskindern 9 bei ihrer Mutter leben und nur ein Kind beim Vater. Bei 50 Prozent der Kinder klappt der Umgang zum anderen Elternteil schon nach 2 Jahren nicht mehr oder kaum noch. 4 entsorgte Männer und eine entsorgende Frau kommen in diesem Dokumentarfilm zu Wort und erzählen ihre ganz persönlichen Geschichten. Erst wurden die Kinder den Vätern entfremdet, um dann schließlich als Väter entsorgt zu werden. Wir sehen keine patriarchalische Väter, sondern emotionale Väter mit Bindungen zu ihren Kindern. Ein Besuch in diese modernen Lebenswirklichkeiten lohnt sich, weil er den Blick auf die Welt der Trennungskinder erweitert. Dietmar Nikolai WEBEL, Radio-Moderator und VAfK-Bundesvorstand, im Gespräch mit dem Regisseur Douglas Wolfsberger, dem Inhaber des Kinos Capitol in Halle an der Saale, Holm Nebelung und einer Kinobesucherin Elisabeth George.
[anhören (mp3)] |
|
Clip "Douglas Wolfsperger"Sendung vom: 25.06.09 | 18:45 Uhr | Länge: 10 Min "Entsorgte Väter" - so heißt der aktuelle Dokumentarfilm von Douglas Wolfsperger. Darin erzählt er die Geschichte von vier Vätern, die ihre Kinder nicht mehr sehen dürfen. Vom Gericht angeordnet oder von der Mutter boykottiert haben sie jeglichen Kontakt zu ihren Kindern aufgeben müssen. Douglas Wolsperger ist einer von ihnen. | ||
"Der entsorgte Vater"Wer bekommt das Auto? Wer das Klavier? Und wer die Möbel? Darüber einigen sich Paare meist irgendwie. Doch bei wem bleibt das gemeinsame Kind? Dieser Streitpunkt landet häufig vor Gericht, wobei Mütter das Sorgerecht wesentlich öfter zugesprochen kriegen, als Väter. Genau mit dieser Problematik beschäftigt sich jetzt ein Film: In "Der entsorgte Vater" erzählen Väter, wie sie um die Beziehung zu ihren Kindern kämpfen müssen. Daniel Fella und Christopher Wittich zeigen es Ihnen im Clip. Titel: Der entsorgte Vater [zum
Clip] Scheidungsväter als Verlierer Jede dritte Ehe in Deutschland wird geschieden. In rund 80 Prozent
der Fälle leben die gemeinsamen Kinder nach einer Scheidung bei
der Mutter. Hier können sich Väter, die uns Sorgerecht kämpfen,
informieren: Der Bundesverein "Väteraufbruch
für Kinder e.V." bietet Orientierunghilfen rund um das
Thema Kindschaftsrecht.
| ||
Zu Gast bei Bettina Böttinger sind:
Nadeshda Brennicke
Sönke Wortmann entdeckte die Schauspielerin Anfang der 90er Jahre und verpflichtete sie für eine Hauptrolle in seiner Komödie „Manta – Der Film“. Seither gibt Nadeshda Brennicke in dem Beruf Vollgas. Rund 70 Rollen hat sie schon verkörpert, darunter die Anne in „Das Phantom“, wofür sie den Grimme Preis bekam. Privat hält sie sich von den Zentren des Medienrummels lieber fern. Die allein erziehende Mutter lebt in der Nähe von Berlin auf dem Land. Dort widmet sie sich einer weiteren Passion: der Zucht von arabischen Vollblütern. Murat TopalPolizist? Das war einmal. Als Comedian war der Deutsch-Türke innerhalb kurzer Zeit so erfolgreich, dass er seinen ursprünglichen Beruf an den Nagel gehängt hat. Gleich sein erstes Bühnenprogramm „Getürkte Fälle“ bescherte ihm ausverkaufte Vorstellungen, und so ließ sein zweites Programm „Tschüssi Copski!“ nicht lange auf sich warten, genauso wenig wie sein erstes Buch „Polizei für Anfänger“. Mit seinen Bühnenprogrammen tourt er aktuell durch Deutschland – und engagiert sich ganz nebenbei noch gegen Gewalt an Kreuzberger Schulen. Douglas WolfspergerEin gesellschaftliches Tabuthema behandelt der Dokumentarfilmer in seinem neuesten Werk. In „Der entsorgte Vater“ widmet er sich Vätern, denen nach der Trennung der Kontakt zu ihren Kindern versagt wird. Für Douglas Wolfsperger, der sich u.a. durch zahlreiche Fernsehdokumentationen und den Festivalerfolg „Bellaria – so lange wir leben!“ über ein Programmkino in Wien einen Namen gemacht hat, ist dies sein bislang persönlichster Film: Ihm selbst ist gerichtlich der Kontakt zu seiner Tochter untersagt worden. Am 11. Juni kommt „Der entsorgte Vater“ in die Kinos. Volker Brandt1960 ging es bei dem Schauspieler los mit der Arbeit für Film und Fernsehen, und in bald fünf Jahrzehnten ist einiges zusammengekommen. In der „Schwarzwaldklinik“ war er zu sehen, in den Serien „Glückliche Reise“ und „Immer im Einsatz – Die Notärztin“, in Rosamunde-Pilcher-Filmen ebenso wie in vielen Krimis. Außerdem ist der vierfache Vater die deutsche Synchronstimme von Michael Douglas. In diversen Hörspielproduktionen ist seine Stimme ebenfalls verewigt. Ilse StorbSie ist die einzige Professorin für Jazzforschung in Europa. Dabei sah erst alles nach einer Karriere in der klassischen Musik aus. Sie ließ sich als klassische Pianistin ausbilden und promovierte über Claude Debussy, aber schon ihre Habilitation schrieb sie über Dave Brubeck. Eine Biografie über Louis Armstrong kam später hinzu. Wo immer es geht, macht sich Ilse Storb für Jazz und Weltmusik stark. Aber sie stand und steht auch selbst als Musikerin auf der Bühne. Am 18. Juni wird die Essenerin 80 Jahre alt. Christel PlötzHertie, die Arcandor-Tochter Karstadt: Die Kaufhäuser alten Stils scheinen keine Zukunft zu haben. Leidtragende sind die unzähligen Angestellten der insolventen Unternehmen. Zu ihnen gehört die gebürtige Duisburgerin Christel Plötz. 33 Jahre arbeitete sie bei Hertie. Nun ist damit Schluss. Als Mitglied des Gesamtbetriebsrats wickelt sie aktuell das Unternehmen mit ab. Beim „Kölner Treff“ berichtet sie über die Insolvenz aus der Sicht der Betroffenen. Autor:Hilde Müller Stand: 05.06.2009 |
Sendetermine Freitag, 12.06., 21.45 - 23.10 Uhr Sonntag, 14.06, 08.05 - 09.30 Uhr (Wdh.) |
|
"Der entsorgte Vater"Er weiß, wie es ist, wenn man nach der Trennung jeglichen Kontakt zum eigenen Kind verliert. Douglas Wolfsperger hat diese Erfahrung am eigenen Leibe gemacht und einen Dokumentarfilm darüber gedreht. „Der entsorgte Vater“ kommt am 11. Juni ins Kino. Dass sich manche Väter nach der Trennung nicht mehr um ihre Sprösslinge kümmern, ist bekannt. Doch wie sieht es im umgekehrten Fall aus, wenn Väter ihre Kinder nicht mehr sehen dürfen? "Das Kind fühlte sich zerrissen, das wollte ich ihm nicht länger antun", sagt der Filmemacher Douglas Wolfsperger. Er hat jahrelang um das Umgangsrecht mit seiner Tochter gekämpft und schließlich aufgegeben. In der SWR-Koproduktion „Der entsorgte Vater“ lässt Wolfsperger nicht nur betroffene Männer zu Wort kommen. Als Gegenpol nennt eine Mutter ihre Gründe, warum sie jeglichen Kontakt zum Vater ihres Kindes ablehnt. Sendung: 05.06.2009 ab 23.30 Uhr
| ||
"Der entsorgte Vater"Wenn Männer Väter sein wollen, es aber nicht dürfen: Der Regisseur Douglas Wolfsperger durchlebt dies seit vielen Jahren. Der Kontakt zur eigenen Tochter wird ihm verwehrt. Und er ist damit nicht allein. In seinem Dokumentarfilm schildern vier Väter in berührenden Interviews wie sie nach der Trennung von ihren Frauen nicht nur als Partner, sondern auch als Väter "entsorgt" wurden. [mehr Lesen] Sendung: 04.06.2009 um 22:05 Uhr [ansehen] |
||
Das Drama der Scheidungsväter:"Du wirst dein Kind nie wieder sehen"Frauen im Vorteil: Wenn es nach einer Scheidung oder Trennung um das Sorgerecht für die minderjährigen Kinder geht, haben Väter oft das Nachsehen. Nicht nur das Sorgerecht bekommen sie selten. Sogar der Umgang mit den Kids wird ihnen oft verwehrt - vor allem dann, wenn es die Mütter so wollen. Knapp 145.000 minderjährige Kinder in Deutschland sind jedes
Jahr von einer Ehescheidung betroffen. Doch damit nicht genug: Zu allem
Überfluss haben vielen von ihnen keinen Kontakt mehr zu dem Elternteil,
der getrennt von ihnen lebt. Häufig ist das der Vater. Denn: Mütter
erhalten häufiger das Sorgerecht als Väter [mehr]
|
Hier zum Thema der Beitrag von Stern-TV am 27.05.09 / 22:15 Uhr in zwei Teilen: |
|
von Anna Riek
Der Film als SprachrohrWolfsperger sieht sich als Sprachrohr für die schweigende Masse der "entsorgten" Väter. Väter, die nach der Scheidung ihre Kinder nicht mehr treffen dürfen, weil die Mütter dies systematisch verhindern. Wie in dem Fall von Harald Merker, einem Anlagenkonstrukteur. Seit zwei Jahren hat er seine beiden Kinder, zehn und zwölf Jahre, nicht mehr gesehen. "Noch vor dem Scheidungsverfahren, da hat meine Ex zu mir gesagt 'Du wirst deine Kinder nicht mehr sehen, du wirst unter der Brücke schlafen und ich mach dich fertig'. Ich hätte damals in der Situation gedacht 'Mir passiert so was nicht.' " "Eine starke Motivation"Die Stärke des Films: Er zeigt eindringlich die Ohnmacht und Wut, die Trauer und Verzweiflung der Väter. Ihr unermessliches Leid. Jeder ist mit seiner Verbitterung allein. Ihre Tragödien werden in Öffentlichkeit nicht wahrgenommen. Wolfsperger gibt ihnen eine Stimme. [mehr] "Wenn mir jemand gesagt hätte im Vorhinein, 'Du siehst deine Tochter ein paar Jahre nicht', ich hätte gedacht, das geht doch gar nicht." Zitat Douglas Wolfsberger |
Film-Vorschau
in der |
|
Trailer / Vorschau [Link] |
Douglas Wolfsperger
Filmproduktion Knesebeckstraße 17 10623 Berlin info@douglas-wolfsperger.de |
|