PAPA-YA - Eine Selbstdarstellung
Einen schönen guten Abend meine Damen und Herrn,
zuerst einmal möchte sich PAPA-YA für die Einladung und die Gelegenheit sich zu präsentieren bei den Veranstaltern bedanken.
Wir wurden gebeten einige Worte über das Magazin und uns selbst zu sagen, um den hier Anwesenden die Macher und die Idee dieser Publikation näher zu bringen.
"PAPA-YA – Das Magazin" gibt es als Konzept seit Februar
2009. In den ersten Monaten ging es Hauptsächlich um den Aufbau
einer Redaktion und um das ausfeilen der Idee und der Ziele des Magazins.
Dank umfassender Recherchen und einer guten Strategie um an die Zielgruppe
heran zu treten, konnten wir – zu unserer eigenen Überraschung
- schon im April und Mai ca. 100 bestellte Exemplare verbuchen. Noch
bevor wir auch nur ein Wort veröffentlicht hatten. Die erste Ausgabe
erschien schon im Juni dieses Jahres.
Angespornt durch dieses starke Interesse seitens unserer potenziellen Leser, produzierten wir unserer Meinung nach eine gelungene Erstausgabe.
Dem Herausgeber und auch mir war das Magazin „PAPS“ schon ein Begriff. Wir besorgten uns zu Beginn alle noch erhältlichen Ausgaben die von 1996 – 2006 erschienen sind. Der damalige Chefredakteur Ralf Ruhl wünschte uns bei unserem Vorhaben viel Glück und Teile der alten PAPS-Redaktion gehören schon jetzt zu unseren Lesern.
PAPS war ein gutes Heft, das sich nicht umsonst 10 Jahre auf dem Markt hielt. Entstanden als Vereinszeitung des VAFK entpuppte es sich als verlässliche Informationsquelle für betroffene Mütter und Väter in Trennung und Scheidung.
An diesem Grundgedanken will PAPA-YA anknüpfen.
Wer PAPA-YA aber gesehen hat, wird schnell merken, dass wir dennoch einen anderen Kurs als PAPS einschlagen. Platzfüllende Lifestyle-Reportagen und Kochrezepte für Väter, oder gar Mode für Männer wird es in PAPA-YA nicht geben.
Unser Ziel ist der Kampf um mehr Fairness im deutschen Familienrecht. Wir wollen auf Ungerechtigkeiten hinweisen und Wege aufzeigen diese zu beenden. Wir sprechen mit Betroffenen und mit Fachleuten um diese Wege hin zu einer gerechteren Familienpolitik in Deutschland zu finden.
PAPA-YA wendet sich nicht nur an Väter, sondern geht alle an, die zum Wohle unserer Kinder den leider bestehenden Ungerechtigkeiten entgegen wirken möchten. Wir greifen die aktuelle Rechtsprechung auch anhand von Beispielen auf. Wir sind ein hochpolitisches aber kein parteipolitisches Magazin. PAPA-YA steht aber nicht gegen irgendetwas, sondern für mehr Gerechtigkeit, für mehr Fairness und vor allem dafür, bei allen Problemen, die in auseinandertriftenden Familien sicherlich leider auch in Zukunft auftreten werden, niemals das Wohl der Hauptleidtragenden, niemals das Wohl der Kinder aus den Augen zu verlieren. Sicherlich wird dieses Ziel niemals ganz zu erreichen sein, nicht von PAPA-YA, und auch nicht von einer der vielen Interessengruppen und Vereinen die sich mit dieser Thematik befassen. Wir können aber versuchen, der nächsten Generation Müttern und Vätern einiges an Leid und Ungerechtigkeit auf Ihrem Weg in und aus der Familie zu ersparen.
Ein großes Manko eines frisch Betroffenen ist die Unwissenheit über die ihm oder ihr bevorstehende Situation. Die meisten Fehler bei einer Trennung werden in den ersten Tagen und Wochen der Trennung begangen. Vieles an späteren Qualen und Kosten könnte vermieden werden, wenn die Informationslücke rechtzeitig geschlossen worden wäre.
Das Internet ist voll mit solchen Informationen zu dieser Thematik, warum dann also noch ein Magazin!?
Unserer Auffassung nach ist das Internet überladen mit Vereinen, Selbsthilfegruppen, Foren, Initiativen und Texten rund um dieses Thema. Schon nach kurzer Zeit verliert man den Überblick darüber, was es da alles gibt, da viele unterschiedliche Meinungen und Fakten dort veröffentlicht werden.
Der User wird völlig überfordert und gibt zu schnell auf, im Internet nach Antworten zu suchen. Für Bücher die ihm helfen könnten ist oft nicht die Zeit oder das Geld vorhanden. Und eine gute Fachzeitschrift ist immer und überall schnell zur Hand, kostet nur einen Bruchteil eines Buches, und überfordert den Leser nicht mit einem Wust an überflüssigen Links, Popups, Bannern und Doppelklicks.
Da zu der Redaktion mehrere Anwälte mit langjähriger Erfahrung in Familiensachen und ein kreativer Kopf mit 20 Jahren Erfahrung in der Druckbranche gehören, kam das heraus was Sie seit Juni dieses Jahres über unsere Homepage anfordern können – PAPA-YA – Das Magazin.
Vielen Dank
Vorgetragen am 08. Nov. 09 auf der Aktionswoche in Durlach
von Annette Gieseking, Red. PAPA-YA |
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