Die Aktionswoche Karlsruhe-Durlach 2009 - Inhalte
Informationen

Aktionswoche in KA-Durlach

Der Väteraufbruch Karlsruhe veranstaltet von Dienstag, den 06. bis Sonntag, den 11.10.2009 im Gewölberaum im Erdgeschoss des Rathauses Karlsruhe-Durlach eine Aktionswoche.

Wir präsentieren zwei Ausstellungen: VATER MORGANA  VÄTER a.D.

marktplatz durlach


VATER MORGANA

Kunstausstellung, bei der Kalligraphien und Bilder zum Thema Trennungsvater unter dem Titel "VATER MORGANA" präsentiert werden. Die Kunstgegenstände waren bereits im Rahmen einer Ausstellung vom 10. – 12. Oktober 2008 und auf dem diesjährigen Väterkongress in Karlsruhe-Durlach zu sehen.

Hubert Leonhard Graf:

"Kalligraphie ist mir eine Leidenschaft seit über zwanzig Jahren. Damit versuche ich, Texten, die mich anrühren, Gestalt und Ausdruck zu geben.
Die Malerei – Öl, Acryl und Aquarell – gesellt sich als Ausdruckmittel phasenweise hinzu und ist mir eine Möglichkeit innere Bilder nach außen konkret werden zu lassen, damit sie sprechen.
Als Trennungsvater habe ich eine langjährige Auseinandersetzung führen müssen um einen vernünftigen Umgang mit meiner Tochter. Die Bilder, die in dieser Zeit entstanden sind, erzählen eine nicht immer leicht verdauliche Geschichte; die Kalligraphien sprechen dazu mit Texten, die in ihrer Weisheit oftmals hilfreich waren und tröstlich." [mehr]

weg-durch-die-wueste

hand und fuss

VÄTER a. D.

Das Konzept:

Warum eine Ausstellung?
Die Wanderausstellung „Väter a. D.“ soll die Realität väterlichen Alltags in Deutschland aufzeigen. Die seit geraumer Zeit andauernde politische sowie öffentliche Debatte zum Themenkomplex zeigt in ihrer oftmals Einseitigkeit die Notwendigkeit auf, markante Fakten aufzuarbeiten und dem Betrachter zu vermitteln. Die Wanderausstellung will aus vorgenannter Dauer-Öffentlichkeit resultierende Sichtweisen aufweichen, auf typisch väterliche Probleme aufmerksam machen und darauf verweisen, dass das alltägliche gesellschaftliche Erleben kaum auf schwarzweißer Ebene aufzuarbeiten ist.
Darüber hinaus ist das Ziel der Wanderausstellung, eine möglichst breite Bevölkerungsschicht sowie Vielzahl von Ebenen des öffentlichen Lebens zu erreichen und damit Menschen zu sensibilisieren, ihnen die Vorstellung väterlichen Bewusstseins, Empfindens und Verlustes zu vermitteln.

Was zeigt die Ausstellung?
Wirken soll die geplante Wanderausstellung durch eine stille Bild- und reduzierte Faktensprache. Neben zurückhaltenden Porträts von Männern sollen jeweils Fakten und Zahlen zu sehen sein, die hervorheben, dass eine gleichberechtigte Vater- und damit Großelternschaft noch immer nicht existiert. 

Als was versteht sich die Ausstellung?
Die Ausstellung orientiert sich nicht an einer selektiven Auswahl von Vereinen und Verbänden, sondern stellt den Kern des Engagements aller in den Vordergrund. Nichtsdestotrotz vernetzt sie lokale Initiativen und bietet diesen die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit einer breiteren Bevölkerung vorzustellen.

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Tristan Rosenkranz
Tristan Rosenkranz

GLEICHMASS e.V.

Zu den Porträts:

Zur Kurzpräsentation:

Zu weiteren Ausführungen:

Zum Portfolio:

Zur Faktentafel:

Zu den Terminen:

Programm

PAPA-YA - Eine Selbstdarstellung

Einen schönen guten Abend meine Damen und Herrn,

zuerst einmal möchte sich PAPA-YA für die Einladung und die Gelegenheit sich zu präsentieren bei den Veranstaltern bedanken.
Wir wurden gebeten einige Worte über das Magazin und uns selbst zu sagen, um den hier Anwesenden die Macher und die Idee dieser Publikation näher zu bringen.

"PAPA-YA – Das Magazin" gibt es als Konzept seit Februar 2009. In den ersten Monaten ging es Hauptsächlich um den Aufbau einer Redaktion und um das ausfeilen der Idee und der Ziele des Magazins.
Dank umfassender Recherchen und einer guten Strategie um an die Zielgruppe heran zu treten, konnten wir – zu unserer eigenen Überraschung - schon im April und Mai ca. 100 bestellte Exemplare verbuchen. Noch bevor wir auch nur ein Wort veröffentlicht hatten. Die erste Ausgabe erschien schon im Juni dieses Jahres.
Angespornt durch dieses starke Interesse seitens unserer potenziellen Leser, produzierten wir unserer Meinung nach eine gelungene Erstausgabe.

Dem Herausgeber und auch mir war das Magazin „PAPS“ schon ein Begriff. Wir besorgten uns zu Beginn alle noch erhältlichen Ausgaben die von 1996 – 2006 erschienen sind. Der damalige Chefredakteur Ralf Ruhl wünschte uns bei unserem Vorhaben viel Glück und Teile der alten PAPS-Redaktion gehören schon jetzt zu unseren Lesern.
PAPS war ein gutes Heft, das sich nicht umsonst 10 Jahre auf dem Markt hielt. Entstanden als Vereinszeitung des VAFK entpuppte es sich als verlässliche Informationsquelle für betroffene Mütter und Väter in Trennung und Scheidung.
An diesem Grundgedanken will PAPA-YA anknüpfen.

Wer PAPA-YA aber gesehen hat, wird schnell merken, dass wir dennoch einen anderen Kurs als PAPS einschlagen. Platzfüllende Lifestyle-Reportagen und Kochrezepte für Väter, oder gar Mode für Männer wird es in PAPA-YA nicht geben.

Unser Ziel ist der Kampf um mehr Fairness im deutschen Familienrecht. Wir wollen auf Ungerechtigkeiten hinweisen und Wege aufzeigen diese zu beenden. Wir sprechen mit Betroffenen und mit Fachleuten um diese Wege hin zu einer gerechteren Familienpolitik in Deutschland zu finden.
PAPA-YA wendet sich nicht nur an Väter, sondern geht alle an, die zum Wohle unserer Kinder den leider bestehenden Ungerechtigkeiten entgegen wirken möchten. Wir greifen die aktuelle Rechtsprechung auch anhand von Beispielen auf. Wir sind ein hochpolitisches aber kein parteipolitisches Magazin. PAPA-YA steht aber nicht gegen irgendetwas, sondern für mehr Gerechtigkeit, für mehr Fairness und vor allem dafür, bei allen Problemen, die in auseinandertriftenden Familien sicherlich leider auch in Zukunft auftreten werden, niemals das Wohl der Hauptleidtragenden, niemals das Wohl der Kinder aus den Augen zu verlieren. Sicherlich wird dieses Ziel niemals ganz zu erreichen sein, nicht von PAPA-YA, und auch nicht von einer der vielen Interessengruppen und Vereinen die sich mit dieser Thematik befassen. Wir können aber versuchen, der nächsten Generation Müttern und Vätern einiges an Leid und Ungerechtigkeit auf Ihrem Weg in und aus der Familie zu ersparen.

Ein großes Manko eines frisch Betroffenen ist die Unwissenheit über die ihm oder ihr bevorstehende Situation. Die meisten Fehler bei einer Trennung werden in den ersten Tagen und Wochen der Trennung begangen. Vieles an späteren Qualen und Kosten könnte vermieden werden, wenn die Informationslücke rechtzeitig geschlossen worden wäre.

Das Internet ist voll mit solchen Informationen zu dieser Thematik, warum dann also noch ein Magazin!?

Unserer Auffassung nach ist das Internet überladen mit Vereinen, Selbsthilfegruppen, Foren, Initiativen und Texten rund um dieses Thema. Schon nach kurzer Zeit verliert man den Überblick darüber, was es da alles gibt, da viele unterschiedliche Meinungen und Fakten dort veröffentlicht werden.

Der User wird völlig überfordert und gibt zu schnell auf, im Internet nach Antworten zu suchen. Für Bücher die ihm helfen könnten ist oft nicht die Zeit oder das Geld vorhanden. Und eine gute Fachzeitschrift ist immer und überall schnell zur Hand, kostet nur einen Bruchteil eines Buches, und überfordert den Leser nicht mit einem Wust an überflüssigen Links, Popups, Bannern und Doppelklicks.

Da zu der Redaktion mehrere Anwälte mit langjähriger Erfahrung in Familiensachen und ein kreativer Kopf mit 20 Jahren Erfahrung in der Druckbranche gehören, kam das heraus was Sie seit Juni dieses Jahres über unsere Homepage anfordern können – PAPA-YA – Das Magazin.

Vielen Dank

Vorgetragen am 08. Nov. 09 auf der Aktionswoche in Durlach
von Annette Gieseking, Red. PAPA-YA

papa-ya ausgabe 2

19 Uhr - Ausstellungseröffnung

20 Uhr - Podiumsdiskussion

mit Jörg Rupp KV LK-KA - GRÜNE, Roland Laue - Jugendamt Durlach und Dr. Bruno Köhler - MANNdat e.V.
Dienstag, 06.10.

20 Uhr - Der „Väteraufbruch für Kinder Karlsruhe e.V.“ stellt sich und seine Arbeit vor.

Es gibt Gelegenheit für Gespräche und Beratung.

PAPA-YA - das Magazin
vertreten durch Annette Gieseking & Jörg Mathieu
Donnerstag, 08.10.

20 Uhr - VÄTERSCHICKSALE

Unsäglichkeiten aus der Welt nach Trennung und Scheidung mit Kindern

Samstag, 10.10.

10 – 18 Uhr - Ausstellungen

Neben den drei Abenden mit Veranstaltungen täglich geöffnet.
Es gibt Gelegenheit für Gespräche und Beratung.

Dienstag, 06. -
Samstag, 10.10.
Unbenanntes Dokument